BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Neuigkeiten

LAND BRANDENBURG FÖRDERT KUNST-ATELIERS MIT 100.000 EURO

Auslober: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Bewerbungsfrist: 15. Juni 2017

Kulturministerin Martina Münch schreibt ein neues Förderprogramm zur Unterstützung von bildenden Künstlerinnen und Künstlern des Landes Brandenburg aus. Im Rahmen einer Atelierförderung stehen für Ateliermieten und Atelierausbau in diesem und im kommenden Jahr insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. […] Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz oder Schaffensschwerpunkt in Brandenburg können sich ab sofort bis zum 15. Juni 2017 für die diesjährige Atelierförderung bewerben. Die Ateliermiete wird für ein Jahr in Höhe von bis zu 250 Euro monatlich gewährt. Für den Atelierausbau können bis zu 5.000 Euro beantragt werden. Voraussetzung für die Bewerbung ist der Nachweis eines Studiums an einer Kunsthochschule oder eine langjährige Praxis als professionelle/r Künstler/in sowie die berufliche und soziale Dringlichkeit. Die Auswahl erfolgt durch einen Vergabebeirat, in dem der Brandenburgische Verband Bilden-der Künstlerinnen und Künstler mitwirkt.

Zusätzlich zur Atelierförderung vergibt das Kulturministerium jedes Jahr einen Nachwuchs-förderpreis Kunst in Höhe von 6.000 Euro sowie Stipendien an Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst. Für die Bran-denburgischen Kunst-Förderpreise, die Internationalen Stipendien, die Norwegen-Stipendien sowie die Aufenthaltsstipendien im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf stellt das Kulturministerium jährlich 150.000 Euro bereit.

Weitere Informationen zur Pressemitteilung Nr. 195/2017:
http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.515453.de

Informationsveranstaltung „Private Kunstnachlässe im Land Brandenburg e.V.“ – 01.06.2017 um 17 Uhr

Geschäftsstelle BVBK e.V., Charlottenstraße 122, 14467 Potsdam

Am Donnerstag, dem 1. Juni 2017 um 17 Uhr laden wir interessierte Künstler*innen herzlich zu einer allgemeinen Einführung in die Praxis der digitalen Werkerfassung durch Thomas Kumlehn, einer der Initiatoren des Vereins „Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg e.V., ein.

Die webbasierte Werkerfassung bietet Künstler*innen die Möglichkeit, ihre Werke bereits parallel zur Entstehung mit musealen Erfassungsstandards zu dokumentieren.

Die Künstlerin Marita Wiemer berichtet aus der Nutzerperspektive von ihren Erfahrungen in der Anwendung des Erfassungsformulars.

Wir bitten um Anmeldung unter info@bbk-brandenburg.de bzw. 0331 2706538 bis zum 29.05.2017.

 

 

Christiane Bergelt erhält Nachwuchsförderpreis des Landes Brandenburg

Quelle: Pressemitteilung des MWFK, Nr. 164/2017, Potsdam 08. Mai 2017:
Kulturministerin Münch übergibt Auszeichnung an Potsdamer Künstlerin am 16. Juli auf Schloss Neuhardenberg

„Die Künstlerin Christiane Bergelt erhält in diesem Jahr den Nachwuchsförderpreis des Landes Brandenburg im Rahmen des Brandenburgischen Kunstpreises. Christiane Bergelt wurde unter mehreren für den Förderpreis nominierten Künstlerinnen und Künstlern aus-gewählt. Kulturministerin Martina Münch freut sich über die Entscheidung der unabhän-gigen Jury: „In den Werken von Christiane Bergelt manifestiert sich eine von intensiver Ausdruckskraft getragene subjektive Realität. In der Kombination von übereinandergeleg-ten Farben, erkennbaren Pinselspuren und verlaufenden Farbtropfen entstehen Traumwel-ten in nebulöser Unschärfe und mit großer Sogwirkung. Der Mix aus Realität und Illusion, aus Natürlichem und Künstlichen macht den Reiz ihrer vielschichtigen, gelegentlich auch rätselhaften Bilder aus“, so Ministerin Münch. „Mit dem Nachwuchsförderpreis für Bilden-de Kunst wollen wir die Vielfalt künstlerischen Schaffens in unserem Land zeigen und die Leistungen junger brandenburgischer Künstlerinnen und Künstler würdigen. Die Auszeich-nung soll der Preisträgerin die Möglichkeit geben, sich frei von Alltagszwängen auf neue künstlerische Projekte zu konzentrieren, und soll eine Ermutigung sein, ihren eingeschla-genen künstlerischen Weg fortzusetzen.“ […]“

 

Im Namen des Vorstandes des Brandenburgischen Verbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V. möchte die Geschäftsstelle des BVBK Frau Bergelt an dieser Stelle ebenfalls herzlich zum Erhalt des Nachwuchspreises gratulieren!

 

 

Nächste Vorstandssitzung des BVBK

Datum: 01. Juni 2017
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Produzentengalerie M, Charlottenstr. 122, 14467 Potsdam

 

Istanbul-Stipendium für BVBK-Mitglieder 2016

Der BVBK vergaberstmals im Jahr 2015 in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg zweimonatige Istanbul-Stipendien an Mitglieder des Brandenburgischen Verbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V..
Das Stipendium soll den Künstlern wesentliche Impulse für ihre Entwicklung geben. Die Stipendiaten erhalten dadurch die Möglichkeit die Kunstszene in Istanbul kennenzulernen, internationale Kontakte zu knüpfen, Projekte mit anderen Künstlern auszutauschen und neue Impulse in die Brandenburgische Kunstszene einzubringen.
Für die zwei Stipendiatenaufenthalte 2016 wurden Katrin von Lehmann und David Lehmann ausgewählt.

 

Rahmenvereinbarung mit dem MWFK unterzeichnet

Kulturministerin Sabine Kunst hat mit dem Brandenburgischen Verband Bildender Künstler e.V. eine Rahmenvereinbarungen über die weitere mittelfristige Zusammenarbeit unterzeichnet.
Dazu Kunst: „Es ist Anliegen des Kulturministeriums, über grundsätzliche Weiterentwicklungen der Förderstrukturen nachzudenken und das auf Basis eines noch besseren Verständnisses der regionalen Situation. Gerade hierfür benötigen wir auch in Zukunft die erfolgreich arbeitenden Kultur-Landesverbände als wichtige Ansprechpartner, Berater und Übermittler der jeweiligen spezifischen Interessen. Ebenso bekommen wir als Land durch Ihre Arbeit ein besseres Verständnis für die Situation vor Ort.“
Im Zuge der Umsetzung der Kulturpolitischen Strategie 2012  waren alle Kultur-Landesverbände 2012 und 2013 evaluiert worden. „Dabei konnten wir feststellen, dass die qualitative Arbeit der Verbände in der Gesamtschau als ausgesprochen wirkungsvoll und wichtig für das Land anzusehen ist“; erklärte Kunst anlässlich der Unterzeichnung im Ministerium. Ziel der Vereinbarung sei es nun, die Umsetzung der Arbeit der Verbände systematischer zu begleiten und in einem geregelten Verfahren über die gegenseitigen Interessen zu sprechen. „Die Orientierung Ihrer Arbeit an den Schwerpunkten der Kulturpolitischen Strategie stärkt zugleich die Kultur selber“ erklärte Kunst.
In den Rahmenvereinbarungen werden die gemeinsam erkannten wichtigen inhaltlichen Grundlagen und Arbeitsfelder des jeweiligen Landesverbandes festgehalten. Diese Grundlagen beschreiben die Funktion des Verbandes als fachlicher Ansprechpartner für das Kulturministerium, als zivilgesellschaftlicher Akteur und Koordinator seiner Mitglieder, aber auch auf die Vertretung der spartenspezifischen Interessen in der Öffentlichkeit.