M

Produzentengalerie

AKTUELL IN DER PRODUZENTENGALERIE M

MIKRO MIX II                   

5. Mai bis 11. Juni 2022 

Eröffnung: Donnerstag, 5. Mai 2022, 18 – 21 Uhr

Begrüßung durch Ilka Raupach, Vorstandsmitglied BVBK

Im Fokus der Ausstellung MIKRO MIX II stehen im weitesten Sinne Bildnisse und Zustände, die in Malerei, Grafik, Fotografie, Film, Objekten und Skulpturen im Rahmen der Mikrostipendienförderung 2020 und 2021 entstanden sind.

Das Land Brandenburg hat Künstlerinnen und Künstler aller künstlerischen Sparten mit insgesamt drei Mikrostipendien gefördert, die es ermöglichten, neue Projekte und Formate zu erproben, künstlerische Ideen und Kooperationen zu entwickeln und umzusetzen.

Im zweiten Ausstellungsteil präsentieren wir Arbeiten von:

Ina Abuschenko-Matwejewa | Anke Doepgen | Klaus Fahlbusch | Monika Funke-Stern | Adelheid Fuss | Eva Galonska | Marianne Gielen | Annett Glöckner | Saskia Glückauf | Karin Grießbauer | Kathrin Harder | Sue Hayward | Corinne Holthuizen-Haberman | Jörg Jantke | Sabrina Jung | Thomas Kläber | Heike Kropius | Regine Kuschke | Bettina Lehfeldt | Beate Lein-Kunz | Ina Lindemann | Ute Manoloudakis |  Kristina Narvida |  Christina Pohl |  Christine Pfundt |  Beate Rothensee | Ulf Schüler

Wir freuen uns sehr, Euch/ Sie zu den Öffnungszeiten der Produzentengalerie zu begrüßen.



Bildende Kunst, Erfahrungsräume und Biografien im Ost-West-Kontext, Teil IV

Annette Simon, Annette Maechtel

Moderation: Christine Rahn

ZOOM WERKSTATT-GESPRÄCH: KUNST IN BRANDENBURG

Wir laden Sie / Euch herzlich ein zu unserem kommenden Werkstatt-Gespräch am Dienstag, den 29. März 2022 von 18 bis 20 Uhr auf der Online-Plattform ZOOM.

Mit einem weiteren Fokus auf das Thema „Bildende Kunst, Erfahrungsräume und Biografien im Ost-West-Kontext“ (Teil 4) wollen wir kulturhistorische und sozialpsychologische Perspektiven reflektieren.

Die Erfahrungen der Vor- und Nachwende-Zeit prägen bis heute Biografien und Selbstverständnisse in den zeitgenössischen Künsten. Gerade auch die Umbruchserfahrungen im Nachgang der politischen Wende 1989/90 wirken zurück auf künstlerische Verortungen, Autonomie- und Identitätsfragen. Im Zuge der Vereinigungsprozesse selbst treffen Positionen, Visionen und Handlungsspielräume aufeinander, die auch in die Neuausrichtung der Kulturpolitik einfließen.

Als impulsgebende Gäste begrüßen wir Annette Simon und Annette Maechtel im Gespräch:

Annette Simon  ist Psychoanalytikerin und Autorin. Von 1975 bis 1991 war sie als Psychotherapeutin in Ost-Berlin tätig und seit 1989 im Neuen Forum aktiv. Heute ist sie Lehranalytikerin der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin (APB).

In Vorträgen und Veröffentlichungen widmet sie sich kontinuierlich den psychosozialen Prozessen der deutschen Vereinigung, wobei sie auch biografische Erfahrungen in ihrem kulturellen Umfeld reflektiert. Zu ihren Publikationen zählen u.a. „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin. Versuch über ostdeutsche Identitäten“ (2009), „Versuch, mir und anderen die ostdeutsche Moral zu erklären“ (2000), „Fremd im eigenen Land?“ (mit Jan Faktor, 2000) und „Identität und Macht: Das Ende der Dissidenz“ (mit Christian Schneider, Heinz Steinert und Cordelia Stillke, 2002).

Psychosozial Verlag

 

Annette Maechtel ist freie Kuratorin, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin sowie Dozentin und seit 2020 Geschäftsführerin der nGbK in Berlin. In mehreren ihrer Ausstellungs- und Forschungsprojekte beschäftigt sie sich mit Berlin als einem politischen und diskursiven Raum. In dem Einstein-Forschungsvorhaben Autonomie und Funktionalisierung der Universität der Künste Berlin war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin von 2017 bis 2019. An der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig verfasste sie zuvor ihre Dissertationsschrift, veröffentlicht mit der Publikation „Das Temporäre politisch denken. Raumproduktion im Berlin der frühen 1990er Jahre“ (2020), in der sie sich auch mit basisdemokratischen Strukturen der Kulturpolitik auseinandersetzt. Gemeinsam mit Heimo Lattner ist sie seit 2015 Herausgeberin von „ibid. Szenische Lesungen aus Dokumenten der Berliner Stadt- und Kulturpolitik“, die als Hörstücke vorliegen.

b_books

Freie Radios

Schreiben sie uns unter info@bbk-brandenburg.de an um die Zugangsdaten für das Gespräch auf der Online-Plattform ZOOM zu erhalten.


MIKRO MIX I

24. März bis 24. April 2022

Wir freuen uns sehr auf das Ausstellungsprojekt MIKRO MIX I – III und laden Euch/ Sie und Eure/ Ihre Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung in die Potsdamer Produzentengalerie M:

Eröffnung am Donnerstag, 24. März 2022, 17 – 21 Uhr
Begrüßung durch Jutta Pelz, Vorstandsvorsitzende BVBK
Öffnungszeiten Produzentengalerie M: Mi – Fr 11 – 17 Uhr, Sa 12 – 16 Uhr

Das Land Brandenburg hat 2020 und 2021 Künstlerinnen und Künstler aller künstlerischen Sparten mit insgesamt drei Mikrostipendien gefördert, die es ermöglichten, neue Projekte und Formate zu erproben, künstlerische Ideen und Kooperationen zu entwickeln und umzusetzen. Die Ausstellung MIKRO MIX I zeigt Kunstwerke, die mit Unterstützung der Mikrostipendien realisiert wurden.

Annhoff – Rapunzel Bräutigam – Carola Czempik – Roland Eckelt – Bert Dreckmann – Monika Schulz-Fieguth – Angela Frübing – Gerhard Göschel – Andrea Grote – Beret Hamann – Bettina Hünicke – Karsten Kelsch – Lothar Krone – Ingo Kuzia – Katja Martin – Martin Mißfeld – Christa Panzner – Conrad Panzner – Jutta Pelz – Susanne Pomerance – Susanne Ramolla – Ilka Raupach – Beate Simon – Uwe Schulze – Sabine Voerster

Ort:
Produzentengalerie M
Charlottenstr. 122
14467 Potsdam
info@bbk-brandenburg.de


Bildende Kunst, Erinnerungskultur und Geschichte

Prof. Dr. Stefanie Endlich, Susanne Ahner sowie Carola Czempik und Christiane Wartenberg

Moderation: Christine Rahn

ZOOM WERKSTATT-GESPRÄCH: KUNST IN BRANDENBURG

Dienstag, 15. März 2022 | 18 bis 20 Uhr (online)

Mit dem Fokus auf “Bildende Kunst, Erinnerungskultur und Geschichte” wollen wir ein weiteres Themen- und Handlungsfeld aufgreifen und uns dem künstlerischen Umgang mit Erinnerungskultur und Geschichtsschreibung widmen. Unseren Austausch sollen folgende Fragen begleiten:

Wie erinnern künstlerischen Strategien und Narrationen an historische Ereignisse, Orte und Personen? Welche Potenziale hat die Gegenwartskunst, um Kontextualisierungen von historischen Zusammenhängen vorzunehmen? Wie können erinnerungskulturelle Leerstellen im öffentlichen Raum und gesellschaftlichen Diskurs positioniert und im kollektiven Gedächtnis eingeschrieben werden?

Als impulsgebende Gäste begrüßen wir Prof. Dr. Stefanie Endlich, Susanne Ahner sowie Carola Czempik und Christiane Wartenberg im Gespräch:

Stefanie Endlich ist freischaffende Publizistin und Ausstellungsmacherin mit den Schwerpunkten auf bildender Kunst, Architektur, Stadtgeschichte und Erinnerungskultur. Durch zahlreiche Projekte und Gremien verfügt sie über eine langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Gedenk- und Dokumentationsstätten und diesbezüglich auch in Berlin und Brandenburg. Als Honorarprofessorin für Kunst im öffentlichen Raum ist sie seit 2003 an der Universität der Künste Berlin tätig, wo sie seit 1978 bereits Lehrbeauftragte war.

Susanne Ahner ist bildende Künstlerin mit einem Fokus auf erinnerungskulturelle Projekte und Interventionen an historischen Orten im öffentlichen Raum. Den jüngst eingeweihten Gedenkort Willi-Frohwein-Platz in Potsdam-Babelsberg konzipierte und gestaltete sie mit Brigitte Gehrke. Zugleich ist sie auch regelmäßig als Kuratorin und Lehrbeauftragte tätig und Mitglied im Künstlerinnen-Netzwerk ENDMORÄNE.

Carola Czempik und Christiane Wartenberg sind bildende Künstlerinnen, die das interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt MAKOM TOV המקום הטוב GUTER ORT DOBRE MIEJSCE. Eine Hommage an den jüdischen Friedhof in Groß Neuendorf im Oderbruch (2021) mit Ingar Krauss, Alexa Renger, Karla Sachse und Ewa Trafna ausgestaltet haben. Beide beschäftigen sich in ihrer künstlerischen Praxis kontinuierlich mit Erinnerungskultur. Die Künstlerinnen sind Mitglieder im BVBK e.V.

Schreiben sie uns unter info@bbk-brandenburg.de an um die Zugangsdaten für das Gespräch auf der Online-Plattform ZOOM zu erhalten.

VORSCHAU

Am 29. März 2022 veranstalten wir ein weiteres Werkstatt-Gespräch zum Thema „Bildende Kunst, Erfahrungsräume und Biografien im Ost-West-Kontext“ (18 bis 20 Uhr auf ZOOM). Als Gäste im Gespräch sind die Psychoanalytikerin Annette Simon und die Kuratorin, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Annette Maechtel, Geschäftsführerin der nGbK Berlin.


Bildende Kunst,
Erfahrungsräume und Biografien im Ost-West-Kontext,
Teil II

Dr. Angelika Richter und Prof. Dr. Judith Siegmund

Moderation: Christine Rahn

ZOOM WERKSTATT-GESPRÄCH: KUNST IN BRANDENBURG

Zum Auftakt des neuen Jahres setzen wir unseren Dialog über Themen und Diskurse der Bildenden Kunst in Brandenburg fort und laden Sie / Euch herzlich ein zu unserem kommenden
Werkstatt-Gespräch am Dienstag,
den 18. Januar 2022 von 18 bis 20 Uhr
.

Mit dem erneuten Fokus auf „Bildende Kunst, Erfahrungsräume und Biografien im Ost-West-Kontext“ wollen wir an unseren bisherigen Austausch anknüpfen und Fragen zum Kunstbegriff und künstlerischen Selbstverständnis diskutieren.

Welche Umbruchserfahrungen prägen die künstlerischen Verortungen und Ausdrucksformen der Künstler*innen? Welche Zuschreibungen, Erwartungshaltungen und Leerstellen manifestieren sich im kulturpolitischen Raum und in der Öffentlichkeit? Wie wirken die jüngsten gesellschaftlichen Debatten, wie beispielsweise um Identitätsfragen, auf das künstlerische Schaffen, die Positionierung und Wahrnehmung von Künstler*innen und Kunstschaffenden zurück?

Als impulsgebende Gäste begrüßen wir Dr. Angelika Richter und Prof. Dr. Judith Siegmund im Gespräch:

Dr. Angelika Richter
ist Rektorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Als Kunstwissenschaftlerin war sie u.a. für die Liverpool Biennale tätig, realisierte internationale Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, wirkte als Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Werkleitz Gesellschaft in Halle und war von 2018 bis 2021 Geschäftsführerin des Deutschen Künstlerbund e. V.

Dort konzipierte sie u.a. die Ausstellung Die wir nie gewesen sind über (verschwundene) Bezugspunkte und Zuschreibungen, die Ostdeutsche zu denen gemacht haben, die sie nie gewesen sind. In ihrer kuratorischen und wissenschaftlichen Praxis widmet sie sich kontinuierlich der DDR-Kunst, Performance und Genderfragen. Sie lehrte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der HGB Leipzig, der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie der Bauhaus-Universität Weimar und war Mitglied des internationalen Forschungsnetzwerkes der DFG Aktionskunst jenseits des Eisernen Vorhangs.

Neue Leiterin der Kunsthochschule Weißensee –
ANGELIKA RICHTER, KUNSTHISTORIKERIN
Beitrag RBB Kultur 

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Prof. Dr. Judith Siegmund
ist Professorin für Philosophische Ästhetik an der Zürcher Hochschule der Künste. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. ästhetische Theorie und Theoriebildung der Kunst und des gestaltenden Handelns, künstlerische Forschung sowie das Verhältnis von Kunst, Arbeit und Geschlecht.

Von 2018 bis 2021 war sie Professorin für Gegenwartsästhetik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und von 2011 bis 2018 Juniorprofessorin für Theorie der Gestaltung/Ästhetische Theorie sowie Gendertheorie an der Universität der Künste Berlin. An der UdK begründete sie das Forschungsprojekt „Autonomie und Funktionalisierung – eine ästhetisch-kulturhistorische Analyse der Kunstbegriffe in der bildenden Kunst in Berlin von den 1990er Jahren bis heute“, aus dem die Publikation Neuverhandlungen von Kunst: Diskurse und Praktiken seit 1990 am Beispiel Berlin hervorging.

Parallel zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie auch als Bildende Künstlerin tätig.

Prof. Dr. Judith Siegmund – Tätig in der Forschung in Theorie / Ästhetik,
Zürcher Hochschule der Künste 

Wir freuen uns darauf, den anregenden Dialog mit Euch/ Ihnen und unseren Gästen weiter zuführen.

Schreiben sie uns unter info@bbk-brandenburg.de an um die Zugangsdaten für das Gespräch auf der Online-Plattform ZOOM zu erhalten.


Bildende Kunst, Erfahrungsräume und Biografien im Ost-West-Kontext,

Teil I

Ulrike Kremeier, Hilke Wagner, Dr. Judith C. Enders

Moderation: Christine Rahn

ZOOM WERKSTATT-GESPRÄCH: KUNST IN BRANDENBURG

Wir laden Euch / Sie herzlich ein zu unserem nächsten
Werkstatt-Gespräch am Dienstag, den 14. Dezember 2021
von 18 bis 20 Uhr
.

Mit dem Fokus auf „Bildende Kunst, Erfahrungsräume und Biografien im Ost-West-Kontext“
wollen wir den Blick auf aktuelle Diskurse werfen und mit Euch/ Ihnen folgende Fragen diskutieren: Welche Sozialisierungen und Transformationserfahrungen im Kontext der politischen Wende 1989/90 bilden wichtige Referenzen in den heutigen Lebenswelten, künstlerischen Biografien und Verortungen? Welche Zuschreibungen manifestieren sich im (kultur-)politischen Raum und in der Öffentlichkeit? Und wie wirken gesellschaftliche Debatten, beispielsweise um Identitätsfragen, auf das künstlerische Schaffen, die Positionierung und Wahrnehmung von Künstler*innen und Kunstschaffenden?

Als impulsgebende Gäste haben wir diesmal Ulrike Kremeier, Hilke Wagner und Dr. Judith C. Enders im Gespräch:

Ulrike Kremeier ist Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst mit Standorten in Cottbus und Frankfurt (Oder), wo sie den Museumsbestand an Kunst aus der DDR als primäre Ressource für Ausstellungen nutzt und neuen Kontextualisierungen unterzieht. Sie kuratierte u.a. Ausstellungen wie „Real Pop 1960 – 1985. Malerei und Grafik zwischen Agit Pop und Kapitalistischem Realismus“ (2018/19), „maximal radikal. Textile Objekte, Filme und Perfomances aus Ost und West von 1970 bis heute“ (2021) und „Die Zukunft hat schon begonnen. Vom Leben in Industrielandschaften“ (2021). Darüber hinaus initiierte sie das institutionsübergreifende Projekt „Schlaglichter“, um Brandenburger Museumsbestände mit dem Schwerpunkt Kunst aus der DDR und Ostdeutschland zu reflektieren.

Hilke Wagner ist Direktorin des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, wo sie Ausstellungen zeigte wie beispielsweise „A.R. Penck. Ich aber komme aus Dresden“ (2019/20) und „Medea muckt auf. Radikale Künstlerinnen hinter dem Eisernen Vorhang“ (2018/19) oder die Bestandspräsentation „Ostdeutsche Malerei und Skulptur 1949-1990“ mit dem Begleitprogramm Wir müssen reden. „Bilderstreit“ mit Blickkontakt konzipierte, um die jüngsten Debatten um die Präsenz des künstlerischen Erbes der DDR im Museumskontext aufzugreifen. Hilke Wagner war zuvor Leiterin des Kunstvereins Braunschweig, Direktorin der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum – Situation Kunst und Kuratorin an der Kestnergesellschaft in Hannover.

Dr. Judith C. Enders ist Politologin, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin und Dozentin an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen neben Klimapolitik und Nachhaltigkeit insbesondere auf Ostdeutschland, Vereinigungs- und Transformationsprozessen und Identitätspolitiken im Zuge der politischen Wende 1989/90. Sie ist Mitbegründerin der Initiative Dritte Generation Ostdeutschland und Vorstandsmitglied im daraus hervorgegangenen Verein Perspektive hoch 3 e.V. Judith C. Enders war auch Mitglied der Kommission der Bundesregierung „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“.

Schreiben sie uns unter info@bbk-brandenburg.de an um die Zugangsdaten für das Gespräch auf der Online-Plattform ZOOM zu erhalten.


NEW HORIZONS II

Ausstellung im Rahmen des Projekts Werkstatt: Kunst in Brandenburg (Teil 2)
30. Juli – 11. September 2021

Eröffnung: Donnerstag, 29. Juli 2021, 16 – 20 Uhr
Begrüßung durch Christiane Bergelt, Vorstand BVBK, und Christine Rahn, Kuratorin der Ausstellung
Performance „SPINNER“, Teil 1, Carsten Hensel – 19 Uhr

Performance „SPINNER“, Teil 2 und 3, Carsten Hensel und Künstler*innengespräche:
Samstag, 21. August und 4. September 2021, jeweils 14 und 15 Uhr

Finissage: Samstag, 11. September 2021, 14 – 16 Uhr
Öffnungszeiten: Mi – Fr 11 bis 17 Uhr, Sa 12 bis 16 Uhr
Ort und Kontakt: Produzentengalerie M, Charlottenstraße 122, 14467 Potsdam T +49 331.270 65 38 info@bbk-brandenburg.de | www.bbk-brandenburg.de

Unter dem Titel NEW HORIZONS präsentieren wir in einer zweiteiligen Ausstellung künstlerische Arbeiten, Projekte und Orte Brandenburger Künstler*innen und eröffnen damit neue Horizonte auf das zeitgenössische Kunstschaffen und Engagement in den Bildenden Künsten in den urbanen Zentren und ländlichen Räumen des Landes.
Alle Ausstellungsbeiträge beschäftigen sich mit zentralen Themen- und Handlungsfeldern der Gegenwart und eröffnen neue Horizonte, sei es vor Ort in den Regionen oder aus universellen Perspektiven, die weit über die Landesgrenzen hinausreichen: Natur und Umwelt, Partizipation und Gemeinschaft, Geschichte und Erinnerung, Utopien und Visionen.

Im zweiten Ausstellungsteil NEW HORIZONS II zeigen wir künstlerische Positionen von Anna Arnskötter (Fehrbellin OT Lentzke), Micha Brendel (Steinreich), Carola Czempik (Glienicke/Nordbahn), Sabine Drasen (Potsdam), Ellinor Euler (Wittstock/Dosse, Berlin), Tina Flau (Potsdam), Johanna Görke-Cassirer (Woltersdorf), Carsten Hensel (Potsdam-Groß Glienicke), Heike Isenmann (Potsdam), Ilona Kálnoky (Gerswalde OT Fergitz, Berlin), Mireia Tort Nasarre (Potsdam), Inna Perkas (Cottbus) & Kat Austen (Lausitz, Berlin), Dominique Raack (Potsdam), Ilka Raupach (Schwielowsee OT Caputh), Susken Rosenthal (Brück OT Baitz), Gudrun Sailer (Eberswalde), Monika Schulz-Fieguth (Potsdam) und Kerstin Weßlau (Michendorf OT Langerwisch).

Die Ausstellung vermittelt weiterhin Einblicke in ausgewählte Kunstorte und Projekte, darunter das Neue Atelierhaus Panzerhalle (Potsdam), Kunstpflug e.V. (Brück OT Baitz), Mobiler Kunstraum (Groß Pankow OT Horst), paho. Zentrum für Papier (Großderschau), Atelierhof Werenzhain (Doberlug- Kirchhain OT Werenzhain), BRIK – Baruther Raum für Innovationskultur e.V. (Baruth/Mark) und ENDMORÄNE.

Der Besuch der Ausstellung ist unter Beachtung der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln möglich.

Der erste Ausstellungsteil NEW HORIZONS I präsentierte – neben Kunstorten und Projekten – künstlerische Positionen von Ina Abuschenko-Matwejewa (Eberswalde), Christiane Bergelt (Angermünde), Steffen Blunk (Wriezen), Jana Feiler (Potsdam), Saskia Glückauf (Potsdam), Andrea J. Grote (Kleinmachnow), Olaf Haugk (Schöneiche bei Berlin), Halina Hildebrand (Wiesenburg/Mark OT Lehnsdorf, Berlin), Kathrin Karras (Löwenberger Land OT Grüneberg), Gabriele Konsor (Havelaue OT Strodehne), Phillip Langer (Potsdam), Kristine Narvida (Potsdam/Berlin), Dorothea Neumann (Schwielowsee OT Geltow), Jutta Pelz (Brandenburg an der Havel), Ines Schaikowski (Wriezen), Iris Stöber (Doberlug-Kirchhain OT Werenzhain), Monika Lukretia Taffet (Schwielowsee OT Caputh), Matten Vogel (Jüterbog, Berlin) und Franziska Zänker (Alt Ruppin).

Alle Beiträge in den beiden Ausstellungsteilen von NEW HORIZONS wurden aus den Einreichungen eines Open Calls von der Kuratorin Susanne Prinz und Christine Rahn als Kuratorin des Projekts Werkstatt: Kunst in Brandenburg ausgewählt.

Die Ausstellung ist Teil des aktuellen Projekts des Brandenburgischen Verbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BVBK) e.V.: Werkstatt: Kunst in Brandenburg.
Mit dem Projekt hat der BVBK e.V. erstmals einen Dialog über die Vielfalt an Positionen, Standorten und Netzwerken der Gegenwartskunst in allen Regionen Brandenburgs auf landesweiter Ebene initiiert.

Den Auftakt bildete eine mehrteilige Gesprächsreihe im digitalen Format, in der sich Künstler*innen aller Ausdrucksformen und Akteur*innen aus der freien Kunstszene sowie Vertreter*innen von Museen, Kulturstiftungen und Kulturverwaltungen über die aktuelle Ausgangslage, die Bedürfnisse, Potenziale und Herausforderungen an ihren Standorten in allen Regionen Brandenburgs austauschen konnten. In dem landesweiten Dialog wurden neue Möglichkeiten zur Positionierung, Vernetzung und öffentlichen Reichweite der sich kontinuierlich ausdifferenzierenden und beständig wachsenden Kunstlandschaft im gesamten Flächenland verhandelt.

Neben den künstlerischen Beiträgen dokumentiert die Ausstellung auch den aktuellen Stand des gemeinsamen Austauschprozesses und markiert damit den Beginn einer Bestandsaufnahme des zeitgenössischen Kunstschaffens in Brandenburg. Das Projekt wird begleitet von einer laufenden Umfrage, die das Wissen und die Standortpotenziale der Bildenden Kunst in allen Regionen des Landes Brandenburg erfasst – unter diesem Link laden wir Sie herzlich ein, sich noch an der Umfrage zu beteiligen:
https://forms.gle/n4jHkrArV2pFhMWMA

Das Projekt Werkstatt: Kunst in Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK).
Die Ausstellung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Potsdam.