BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Annett Glöckner

T 0160 - 918 966 27
windlieder@googlemail.com
www.annett-gloeckner.de

16866 Barenthin

Arbeitsgebiete
Fotografie, Kunst am Bau, Objekt, Performance, Schrift und Text

Artist Statement
Schrift und Text sind das Material meiner Arbeit.
Als gelernte Schriftsetzerin, Gestalterin von Textbüchern Ostberliner Punkbands und ausgebildete Künstlerin im Bereich Visuelle Kommunikation – zieht sich Schrift und Text seit Jahren durch mein Schaffen.
Ich arbeite in verschiedenen Medien: Performances der eigenen Lieder und Gedichte stehen gleichberechtigt neben Raumarbeiten mit Schrift. Ortspezifisch füge ich Außen- und Innenräumen Textpassagen und Liedstrophen hinzu.
Unterwegs sein ist mir wichtig. Es entstehen dabei Fotos und Sprachaufzeichnungen, aus denen ich Arbeiten schaffe, die man als walkes and rides bezeichnen kann. Doch eigentlich sind es flights.

Vita
1964 geboren in Borna bei Leipzig
lebt und arbeitet in Barenthin, Brandenburg
1982 – 87 Lehre im Bleisatz, Ausbildung im Fotosatz
1987 – 93 Hochschule der Künste Berlin, Abschluss: Diplom-Designerin + Meisterschüler von Prof. Bernhard Boës
1988 – 95 Studium Flamenco-Tanz und Bühnentätigkeit
ab 1997 Weiterbildung Tanz, Performance, Gesang
ab 2005 Dichtung, Komposition und Vortrag eigener Lieder, Performances

Stipendien
1992 Frauenprojektförderung der Hochschule der Künste Berlin
1991 Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft in Stockholm

Einzelausstellungen und Kunst im öffentlichen Raum (Auswahl)
2018 Hörbe, handgeschriebener Literaturpfad, Kyritz
2017 Ich erinnere mich an, Kunstaktion mit Einwohnern, Museum Neuruppin
2012 – 17 Temporäre Offene Ateliers, Offene Ateliers im Land Brandenburg
2015 Ich möchte gern, Textinstallation, Markt Kyritz
2013 + 15 Wintersession, Kunstraum Rosenwinkel
2015 Europabank, Wittstock, mit A. Dorfstecher, Reihe Kunst-Bänke-Touren
2012 Rathaus + Licht, Interventionen mit Text, Rathaus Kyritz Moose und Flechten, Inselgalerie Berlin, mit Ch. Geiselmann
2009 Lichtobjekte und Malerei, Siechenhauskapelle Neuruppin
2008 Magma – Effi Briest 2008, Galerie am Bollwerk Neuruppin
2001 Grasland II, Kunstraum Neuruppin
1998 Hütten und Paläste, Orangerie Putbus, Insel Rügen
1992 Lacoma, Wort-Skulptur, B 169 bei Drebkau, Lausitz

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2015 + 17 Verborgene Höfe 1 + 2, Stadt Kyritz
2014 Kyrkhud presenterar, Folkshogskola Kyrkhud, Dalsland, Schweden
2000 Kunst aus der Prignitz, Gotisches Haus Spandau
1999 Künstler unserer Region, Kunstraum Neuruppin
1996 + 97 Die Zimmer, Renaissance-Schloß Demerthin
1991 6 från Berlin, Moderna Museet Stockholm
Reflexionen – Reaktionen, Bahnhof Westend Berlin

Performances, Musikalische Lesungen (Auswahl)
2017 unterwegs, mit der Schauspielerin Inga Busch, Kloster Kyritz
2010 – 16 Unten am Fluss, Musikalische Lesungen, Außenbereich der Stadt Kyritz
2015 Mein roter Faden, Apostel Paulus Kirche Berlin
2010 Baba Jaga trifft Kriemhild, Temnitzkirche Netzeband
2005 Wilde Hilde, zarte Elfe, HAU Hebbel am Ufer Berlin, „100° Berlin“
2003 + 04 Windlieder, Universität der Künste Berlin, Alumni-Fest

© Annett Glöckner / VG Bild-Kunst, 2018
unterwegs (wie meine Arbeiten entstehen)
2017
Performance mit Fotoprojektion, Liedern und Geschichten. mit der Schauspielerin Inga Busch – Rezitation aus Büchern von Erika Jong. Kloster Kyritz. Offene Ateliers im Land Brandenburg, gefördert von der Stadt Kyritz
© Annett Glöckner / VG Bild-Kunst, 2018
Ich möchte gern
2015
7 x 3m
Textinstallation am Markt, Kyritz, geschrieben mit der Hand, Acryl auf Dachpappe, Text mit Schülern und Einwohnern aus Kyritz und Umgebung, gefördert von der Stadt Kyritz, Projekt „Verborgene Höfe“
© Annett Glöckner / VG Bild-Kunst, 2018
Lacoma
1992
14 x 3 m
Wort-Skulptur aus Teilen eines Tagebau-Baggers. mit einer Bagger-Brigade der Lausitzer Braunkohle AG während der Verschrottung des Baggers. Standort: Bundesstraße 169, Höhe Leuthen bei Drebkau, Lausitz
Videofilm Lacoma, 1993, Länge 53 min, Youtube
gefördert von der LAUBAG und der Frauenförderung der Hochschule der Künste Berlin. mit freundlicher Unterstützung der Medienwerkstatt Cottbus