BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Sibylla Weisweiler

T 0170 . 167 00 30
sibylla.weisweiler@gmx.de
www.sweisweiler.de

Neues Atelierhaus Panzerhalle
Seeburger Chaussee 2, Haus 5, Eingang F
14476 Potsdam

Arbeitsgebiete
Gebrauchsgrafik, Grafik, Malerei

Vita
1994/1995 Meisterschülerin, HdK Berlin, Prof. Fußmann
1988/1994 Studium der Freien Malerei in Berlin, HdK, Prof. Klaus Fußmann
1987 Internationale Sommerakademie Salzburg/Österreich, Emilio Vedova
1985 Abitur in Berlin
1979 Abgeschlossene Berufsausbildung
1962 Geboren in Köln

2008 Mitglied Atelierhaus Panzerhalle e.V.
Mitglied des BVBK e.V., Brandenburg

Auszeichnungen und Werke in Sammlungen
2010 Arbeitsstipendium ArToll Kunstlabor, Bedburg-Hau/Deutschland
2006 und 2009 Tempelhof- Schöneberger Kunstpreis
2009 Arbeitsstipendium OBRAS, Estremoz/Portugal
2005 Artist in Residence, USF Verftet, Bergen/Norwegen
2004 Arbeitsstipendium Kloster Cismar, Cismar/Deutschland
2003 Arbeitsstipendium, Fundacion Valpariaso, Mojacar/Spanien
2003 Arbeitsstipendium Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop/Deutschland
1999 und 2002 Werkvertrag Berliner Senat
1995 Arbeitsstipendium für die Repin-Kunstakademie, St. Petersburg/Russland
1992 Stipendium für Landschaftsmalerei Mecklenburg-Vorpommern
1991 Erasmusstipendium, Bilbao/Spanien

Es befinden sich Werke in Privatsammlungen in Deutschland und USA sowie im Mittelrheinmuseum Koblenz, Museum Schleswig, Berliner Senat und in der Bayerischen Staatsgemäldegalerie, München

Bird`s View /Text: Sibylla Weisweiler
Via Internet fliege ich mit dem Blick eines Vogels über die Erde und wähle meine Malvorlagen aus. Die Malerei spiegelt durch das Licht entstandene Strukturen und Farben von Städte- und Naturlandschaften wider. Weil der schauende Blick schärfer und schärfer werdend die Dinge und Gegebenheiten in hoch aufgelöste Segmente zerfallen lässt, versuche ich über den distanzierten Blick einen festen kompletten Umriss zu ergänzen, wie das kognitive Denken es tun muss, um irgendeine Unterscheidung zu treffen. Über die physikalische Nähe zum Bild ist das Motiv nicht zu erkennen. Das mikroskopische Auge verliert sich in der Partikelstruktur der Oberflächenbeschichtung. Mit Distanz zum Bild ziehen sich die Flächen zusammen und eine Ahnung des Gegenstandes entsteht. Die Malerei bleibt offen. Den festen Umriss und das Ganze gibt es nicht, es ist gibt nur noch den Mythos einer Orientierung.

© Sibylla Weisweiler/VG Bild-Kunst 2011
Funkturm Alex
21 x 28 cm
Acrylfarbe auf Papier und Leinwand
© Sibylla Weisweiler/VG Bild-Kunst 2011
Heimat
140 x 190 cm
Acrylfarbe auf Leinwand
© Sibylla Weisweiler/VG Bild-Kunst 2011
Potsdam, Neues Palais
21 x 28 cm
Acrylfarbe auf Papier und Leinwand