BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Kunst am Bau

ERINNERUNGS- UND GEDENKORT ROEDELIUSPLATZ

Nichtoffener einphasiger und anonymer Kunstwettbewerb
mit vorgeschaltetem berlin- und brandenburgweitem offenen Teilnahmewettbewerb

Ausloberin: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur
Bewerbungsfrist: 29.06.2020, 15 Uhr

Der Bezirk Lichtenberg (Bezirksamt, Bezirksverordneten- versammlung) hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der von 1945 bis 1989 am Roedeliusplatz angesiedelten Institutionen im Rahmen eines Runden Tisches aufzuarbeiten und einen Erinnerungs- und Gedenkort für die Opfer der Gerichtsbarkeit der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) und der später von der DDR- Staatssicherheit übernommenen Einrichtungen am Roedeliusplatz sowie einen Ort der politischen Bildung zu schaffen. In Abstimmung mit der Koptischen Kirche soll hier ein lebendiger Stadtplatz für die Lichtenberger Bevölkerung entstehen, der die Geschichte des Ortes reflektiert.
Ziel des Wettbewerbes ist ein künstlerisches Denkzeichen, dass auf den Standort, die Gebäude (Amtsgericht, Finanzamt, Gefängnis, Schottstr. 6) und deren Geschichte verweist. Das Denkzeichen soll sich in die Platzsituation einpassen und im Kontext zur Koptisch- Orthodoxen Kirche St. Antonius stehen.
Der Standort für die künstlerische Gestaltung wird auf die nordöstliche Platzecke festgelegt (Lageplan in der Anlage). In der Lageplanung ist die maximale Fläche für ein mögliches Fundament eingezeichnet. Dabei kann die künstlerische Gestaltung oberhalb des vorgezeichneten Fundaments in die östliche Richtung weiter ausgreifen, in die nördliche und südliche Richtung nicht. Die maximale Höhe des Denkzeichens wird mit 3 Metern festgelegt.

Realisierungsbetrag: bis zu 140.000,00 € inklusive sämtlicher Honorare, Nebenkosten und der gesetzlichen Mehrwertsteuer zur Verfügung.
Eingeladene Wettbewerbsteilnehmer*innen für den nicht offenen anonymen Kunstwettbewerb erhalten eine Aufwandsentschädigung von jeweils 1.500,00 € inkl. Mehrwertsteuer und aller Nebenkosten

Informationen

 

ENTWÜRFE FÜR WANDABSCHNITTE DER BRÜCKENWIDERLAGER, MAGDEBURG,

2-stufiger, offener Wettbewerb mit integrierter Bürgerbeteiligung

Ausloberin: Landeshauptstadt Magdeburg
Bewerbungsfrist: für die 1. Stufe ist der 29.7.2020 bis spätestens 16.00 Uhr
Teilnahmeberechtigt: professionelle, freischaffende Künstler- und Künstlerinnen, welche zum Zeitpunkt der Auslobung einen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die Bewerber müssen Berufserfahrung in der Realisierung von Kunst-am-Bau-Projekten nachweisen (3 realisierte Projekte in den letzten 10 Jahren).

Ort ist die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee, Magdeburg.
Das Projekt „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“ ist eines der größten Verkehrsprojekte der Landeshauptstadt Magdeburg, Sachsen-Anhalt, seit der Wiedervereinigung. Aufgrund seiner prominenten Lage im Zentrum der Stadt und der Bedeutung als wichtigem Verkehrsknotenpunkt ist im Rahmen des Bauvorhabens auch Kunst-am-Bau vorgesehen. Der Kunstwettbewerb dient der Förderung von Kunst und Kultur. Er wird bundesweit ausgelobt und als 2-stufiger, offener Wettbewerb mit integrierter Bürgerbeteiligung durchgeführt. Ziel des Kunstwettbewerbes ist das Erlangen von künstlerischen Entwürfen für Wandabschnitte der Brückenwiderlager, ca. 400 m2, und die Auswahl des künstlerisch überzeugendsten Entwurfes durch ein Preisgericht. Die 1. Stufe besteht in einem bundesweit ausgelobten, offenen Ideenwettbewerb und wird anonym durchgeführt. Die Bewerber/innen sollen in dieser Phase grundsätzliche Lösungsansätze entwickeln. Aus den Bewerbungen der 1. Stufe werden 7 Teilnehmer für die 2. Stufe des Wettbewerbes ausgewählt. Im Rahmen des Auswahlverfahrens der 1. Stufe ist ein Bürgerforum vorgesehen. In der 2. Stufe des Wettbewerbes sind die ausgewählten Entwürfe detailiert auszuarbeiten und vor dem Preisgericht persönlich vorzustellen. Für die Realisierung des Kunstwerkes stehen max. 112.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Jeder eingeladene Teilnehmer der 2. Stufe erhält pauschal ein Teilnahmehonorar in Höhe von 1.785,00 Euro brutto inklusive gesetztlicher UmSt. Für die ersten 3 Platzierten sind Preisgelder in Höhe von insgesamt: 4.500 Euro brutto vorgesehen.
Die Realisierung des Kunstwerkes vor Ort kann frühestens ab 02.07.2021 erfolgen.

Informationen