BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Kunst am Bau

 

ENTWÜRFE FÜR WANDABSCHNITTE DER BRÜCKENWIDERLAGER, MAGDEBURG,

2-stufiger, offener Wettbewerb mit integrierter Bürgerbeteiligung

Ausloberin: Landeshauptstadt Magdeburg
Bewerbungsfrist: für die 1. Stufe ist der 29.7.2020 bis spätestens 16.00 Uhr
Teilnahmeberechtigt: professionelle, freischaffende Künstler- und Künstlerinnen, welche zum Zeitpunkt der Auslobung einen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die Bewerber müssen Berufserfahrung in der Realisierung von Kunst-am-Bau-Projekten nachweisen (3 realisierte Projekte in den letzten 10 Jahren).

Ort ist die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee, Magdeburg.
Das Projekt „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“ ist eines der größten Verkehrsprojekte der Landeshauptstadt Magdeburg, Sachsen-Anhalt, seit der Wiedervereinigung. Aufgrund seiner prominenten Lage im Zentrum der Stadt und der Bedeutung als wichtigem Verkehrsknotenpunkt ist im Rahmen des Bauvorhabens auch Kunst-am-Bau vorgesehen. Der Kunstwettbewerb dient der Förderung von Kunst und Kultur. Er wird bundesweit ausgelobt und als 2-stufiger, offener Wettbewerb mit integrierter Bürgerbeteiligung durchgeführt. Ziel des Kunstwettbewerbes ist das Erlangen von künstlerischen Entwürfen für Wandabschnitte der Brückenwiderlager, ca. 400 m2, und die Auswahl des künstlerisch überzeugendsten Entwurfes durch ein Preisgericht. Die 1. Stufe besteht in einem bundesweit ausgelobten, offenen Ideenwettbewerb und wird anonym durchgeführt. Die Bewerber/innen sollen in dieser Phase grundsätzliche Lösungsansätze entwickeln. Aus den Bewerbungen der 1. Stufe werden 7 Teilnehmer für die 2. Stufe des Wettbewerbes ausgewählt. Im Rahmen des Auswahlverfahrens der 1. Stufe ist ein Bürgerforum vorgesehen. In der 2. Stufe des Wettbewerbes sind die ausgewählten Entwürfe detailiert auszuarbeiten und vor dem Preisgericht persönlich vorzustellen. Für die Realisierung des Kunstwerkes stehen max. 112.000,00 EUR brutto zur Verfügung. Jeder eingeladene Teilnehmer der 2. Stufe erhält pauschal ein Teilnahmehonorar in Höhe von 1.785,00 Euro brutto inklusive gesetztlicher UmSt. Für die ersten 3 Platzierten sind Preisgelder in Höhe von insgesamt: 4.500 Euro brutto vorgesehen.
Die Realisierung des Kunstwerkes vor Ort kann frühestens ab 02.07.2021 erfolgen.

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KUNST IM UNTERGRUND „AS ABOVE, SO BELOW“

Ausloberin:  nGbK – neue Gesellschaft für bildende Kunst
Bewerbungsfrist: 27. Juli 2020 – 23:59
Auslobung deutschlandweit offener einphasiger Kunstwettbewerb. Die nGbK lobt den einphasigen Kunstwettbewerb Kunst im Untergrund 2020/21 „as above, so below“
Teilnahmeberechtigt: Einzelkünstler*innen und Künstler*innen-Gruppen mit Wohnsitz in Deutschland
Im Rahmen des Wettbewerbs „as above, so below” stehen einerseits das unterirdische U-Bahnnetz und andererseits oberirdische Verbindungslinien im Vordergrund. Ziel ist es, die Stadt künstlerisch neu zu denken. Dabei können bisher unsichtbare oder verschollene Zugänge neu entstehen. Mit diesem Nachdenken über Stadtverbindungen können gleichzeitig Freiheitsbegriffe, Ideen von Nachhaltigkeit, Wohlstand und Gerechtigkeit angesichts eines begrenzten Lebensraums thematisiert werden. Im Rahmen des Wettbewerbs „as above, so below” geht es nicht darum, eine Utopie zu entwickeln, sondern mit künstlerischen Interventionen eine öffentliche Diskussion darüber anzuregen, was im Berliner Stadtraum erhaltenswert und was verzichtbar ist, was erfunden, ausgebaut oder neu gedacht werden sollte.

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KUNST-AM-BAU-WETTBEWERB FÜR DEN NEUBAU DER ZENTRALEN MEDIZINISCHEN FUNKTIONEN (ZMF) DER UNIVERSITÄTSMEDIZIN ROSTOCK (UMR)

Auslober: Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Rostock
Bewerbungsfrist: 31. Juli 2020

Einstufiger, nichtoffener Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit
vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Wettbewerbsaufgabe ist Entwurf und Realisierung eines Kunstobjektes bzw. mehrerer Kunstobjekte im Vorplatzbereich des Gebäudes für die ZMF Ziel und Aufgabe der Kunst soll hierbei sein, mit einem eigenständigen Beitrag zur qualitätsvollen Entwicklung des Standortes der UMR beizutragen, indem sie eine identitätsfördernde Wirkung entfaltet. Neben der Thematisierung der spezifischen Gebäudefunktion als zentrales Klinikgebäude soll auch der allgemeine Bezug auf die Medizinische Fakultät als Nutzer des Campus hergestellt werden. Die Kunst sollte gleichzeitig dazu beitragen, den Außenraum mit den Freianlagen im Bereich des Vorplatzes erlebbar zu machen und dessen Wahrnehmung zu steigern. Herstellungskosten sind insgesamt 50.000 € (brutto) einschließlich Material und Honorar.

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„LETZTE WEGE“ ZUR SICHTBARMACHUNG DES LOGISTISCHEN VERNICHTUNGSNETZES DER NATIONALSOZIALISTEN IN BERLIN

Bewerbungsfrist: 28. Juli 2020
Auslober: Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Mitte von
Berlin, Abteilung Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen.

Mit dem Vorhaben „Letzte Wege“ soll ein zeitgenössisches Projekt des Gedenkens entstehen,
das die Sammellager, den Deportationsbahnhof (heute Gedenkort Güterbahnhof Moabit) sowie die
dazwischenliegenden Wege im Bezirk Mitte in einen erfahrbaren Zusammenhang setzt und damit das
logistische Vernichtungsnetz der Nationalsozialisten im Stadtraum langfristig erkennbar macht.
Bis zu neun Wettbewerbsteilnehmer*innen sollen über ein deutschlandweit offenes Bewerbungsverfahren
ausgewählt werden.

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