BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Kunst am Bau

 

 

 

KUNST-AM-BAU
NEUBAU DER HEINRICH-BÖLL-OBERSCHULE IN BERLIN-SPANDAU

Bewerbungsschluss: 30. August 2021
Ausloberin: Bezirksamt Spandau von Berlin, Abteilung Wirtschaftsförderung, Soziales, Weiterbildung und Kultur

Der Kunstwettbewerb wird als nicht offener, einphasiger Einladungswettbewerb mit vorgeschaltetem Berlin-Brandenburg-weit offenem Bewerbungsverfahren durchgeführt.
Das Bewerbungsverfahren wird Berlin-Brandenburgweit offen und nicht anonym durchgeführt. Es dient der Auswahl von bis zu zehn professionell arbeitenden bildenden Künstler*innen bzw. Künstler*innengruppen, die zur Teilnahme am oben genannten Kunstwettbewerb eingeladen werden

Die Heinrich-Böll-Oberschule erhält nach einer jahrzehntelangen provisorischen Lösung als „Schuldorf“ ein neues Schulgebäude. Mit einem individuellen reformpädagogischen Bildungsansatz zeichnet sich die Heinrich-Böll-Oberschule als eine ganz besondere Schule aus: Von der 7. bis zu 10. Klasse findet der Unterricht weitestgehend nicht im Klassenverband, sondern jahrgangsgemischt in Lernbüros, Projekten und interessenbezogen in Profilen statt. Die Architektur nimmt durch die Aufteilung in drei „Häuser“ mit unterschiedlicher inhaltlicher Schwerpunktsetzung darauf Bezug und auch die Kunst-am-Bau soll sich mit dem ganz besonderen pädagogischen Konzept und den damit verbundenen Besonderheiten von schulischem Lernen und Leben auseinandersetzen.
Mögliche Standorte für Kunst-am-Bau:
1. Außenbereich (im Osten) als Skulptur, Installation oder künstlerische Bodenarbeit
2. Eingangsfoyer als installative Bodenarbeit bzw. großflächige Wandarbeit
3. Lichthöfe in den drei Häusern als skulpturale und/oder installative Arbeit
4. Außenbereich (im Westen) vor dem Panoramafenster der Mensa als Verbindung von Innen-und Außenbereich als skulpturale, installative oder Boden-Arbeit
Gewünscht wird eine mehrteilige künstlerische Arbeit, die sich mit mindestens zwei Standorten auseinandersetzt.

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KUNST AM BAU
GEOMAR HELMHOLTZ-ZENTRUM FÜR OZEANFORSCHUNG KIEL

Bewerbungsschluss: 9. September 2021
Ausloberin: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Der Wettbewerb wird als anonymer, nichtoffener, einphasiger Kunstwettbewerb mit vorgeschaltetem international offenem Bewerbungsverfahren durchgeführt. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden für zwei Kunststandorte jeweils bis zu zehn Künstler*innen bzw. -gruppen oder Arbeitsgemeinschaften zur Teilnahme an einem Einladungswettbewerb ausgewählt.
Der Wettbewerb wird als anonymer, nichtoffener, einphasiger Kunstwettbewerb mit vorgeschaltetem international offenem Bewerbungsverfahren durchgeführt.

Anlass und Ziel: Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine der weltweit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung. Aufgabe des Instituts ist die Untersuchung der chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Mit dieser Bandbreite deckt das GEOMAR ein in Deutschland einzigartiges Spektrum ab. Das GEOMAR ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und wird von der Bundesrepublik Deutschland (90%) und dem Land Schleswig-Holstein (10%) gemeinsam finanziert. Es verfügt zurzeit über ein jährliches Budget von ca. 80 Mio. Euro und hat 1000 Beschäftigte (Stand 2020).
Das GEOMAR wird in einem zentralen Campus alle Forschungseinheiten mit seinen knapp 1000 Mitarbeitern beherbergen und nicht – wie bisher – über das Kieler Stadtgebiet verteilt sein. In einer weiteren Baustelle des Geländes wird derzeit das Zentrale Probenlager mit einer angrenzenden Parkpalette errichtet. Beide Großbaumaßnahmen legen den Grundstein für eine in Europa einzigartige Plattform der Meereswissenschaften.

Im Rahmen des Kunstwettbewerbs sollen für zwei Kunststandorte Vorschläge eingereicht werden, die mit unmittelbarem Ort- und Objektbezug den neuen Gebäudekomplex des GEOMAR bereichern, zum Selbstverständnis des Hauses beitragen und zugleich Ausdruck der Auseinandersetzung mit den zentralen Themenfeldern des Hauses sein können. Die Kunst am Bau muss dauerhaft sein. Arbeiten mit Wasser werden im Rahmen des Wettbewerbs vom Auslober ausgeschlossen. Akustische Arbeiten im Innenraum sind nicht möglich.
Für die Kunst am Bau stehen zwei Kunststandorte zur Verfügung.
Für die Realisierung der Kunst am Bau am Kunststandort: 1 – Außenraum steht ein Gesamtbetrag von bis zu 160.000 € (brutto) inklusive sämtlicher Kosten für Honorare, Material- und Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten zur Verfügung.
Für die Realisierung der Kunst am Bau am Kunststandort 2 – Eingangshalle steht ein Gesamtbetrag von bis zu 300.000 € (brutto) inklusive sämtlicher Kosten für Honorare, Material- und Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten zur Verfügung. Die Kunst darf nur einen geringen Betreuungs-, Wartungs- und Pflegeaufwand erfordern sowie nur geringe Betriebskosten nach sich ziehen. Die Aufwandsentschädigung für die Teilnahme am Kunstwettbewerb beträgt jeweils 2.500 € (brutto), sofern eine den Bedingungen der Auslobung entsprechende Arbeit eingereicht wird. Reisekosten werden nicht erstattet. Zusätzlich wird eine Preissumme von insgesamt 11.000 € (brutto) ausgelobt.

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KUNST AM BAU IM RAHMEN DES NEUBAUS DES ENTLASTUNGSGEBÄUDES B5 AM UNIVERSITÄTSKLINIKUM REGENSBURG

Bewerbungsschluss: 9. September 2021
AUSLOBER: Der Freistaat Bayern

Der Kunstwettbewerb wird als offener Wettbewerb in zwei Stufen öffentlich bekannt ge-macht. Das Verfahren ist in der ersten und zweiten Stufe anonym.
Gegenstand und Ziel des Wettbewerbes ist das Erlangen von künstlerischen Entwürfen zurAufwertung der Innenbereiche (Magistrale)und Außenbereiche (Innenhof West und Freiflächeim Osten) anlässlich des Neubaus des Entlastungsgebäudes B5 am Universitätsklinikum Re-gensburg.Es ist den Teilnehmern freigestellt, einen, zwei oder drei der vorgeschlagenen Bereiche (in-nen/außen) für ihre Entwürfe zu wählen. Gewünscht werden künstlerische Konzeptionen, dieeine Auseinandersetzung mit der architektonischen Intention und der Nutzung des Gebäudesspürbar werden lassen. Grundsätzlich nicht zulässig ist eine Wasserkunst, ein Kunstwerk mitmotorisiertem Antrieb oder Klangobjekte. Der Auslober erhofft sich eine innovative Lösung,die in ihrer Funktion wartungsarm und nicht störanfällig ist.Für die Realisierung der ausgewählten Arbeiten stehen insgesamt maximal 200.000 € (brutto) zur Verfügung, von denen 80.000 € auf den Außenbereich, 60.000 € auf denwestlichen Innenhof und 60.000 € auf die Magistrale entfallen.In diesem Kostenrahmensind alle Kosten, wie Honorar, Material, Lohn, Transport, Aufstellung, Herstellung des Kunst-werks einschließlich erforderlicher Unterkonstruktion usw. einzurechnen.

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UMBAU UND ERWEITERUNG AUSWÄRTIGES AMT – KURSTRASSE 33, KUNSTSTANDORT KREUZSTRASSE (VERFAHREN 1)

Abgabefrist 14. September 2021, 16 Uhr

Offener, zweiphasiger Wettbewerb: Im Rahmen des Umbaus und der Erweiterung der Bestandsgebäude Kurstraße 33-35 und Kleine Kurstraße 1-2 für Zwecke des Auswärtigen Amtes wird die historische Kreuzstraße wieder erlebbar gestaltet. Sie verbindet die Kurstraße mit der Oberwasserstraße und ist von beiden Seiten öffentlich einsehbar sein. Für die Klinkerfassade und -decke der angrenzenden Oberflächen soll eine künstlerische Intervention entwickelt werden.
Aufgabe dieses offenen Kunst-am-Bau-Wettbewerbs K33-Kreuzstraße ist die Entwicklung einer überzeugenden künstlerischen Intervention für die Kreuzstraße, eine teils überdachte, teils offene Verbindung zwischen Kurstraße und Oberwasserstraße, die von Besuchern/innen, von Beschäftigten als auch Passanten erlebt werden kann, ohne dass diese den Kunstraum tatsächlich betreten können. Die Kunst am Bau soll Bezug auf den Ort, die Funktionen des Hauses oder auch zur Architektur nehmen. Es wird erwartet, dass die Arbeit eigens für diesen Ort und diese Aufgabe entwickelt wird. Die Wahl des künstlerischen Mediums wird den Künstlern/innen freigestellt.
Realisierungssumme sind 160.000 € brutto.

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