Die 4. ART BRANDENBURG ging mit einem Besucherrekord zu Ende. Rund 4.000
Kunstinteressierte nutzten die Gelegenheit, sich einen Überblick über die aktuellen
Tendenzen der Bildenden Kunst im Land Brandenburg zu verschaffen. In gelöster
Atmosphäre ergaben sich zahlreiche Kontakte und gute Verkaufszahlen.
Warnung vor der Firma Expo Guide
Zum vierten Mal präsentierten Bildende Künstlerinnen und Künstler auf der
ART BRANDENBURG aktuelle Tendenzen und Positionen der märkischen
Kunstszene.
Die Künstlermesse hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2005 zur Leitmesse
für bildende Kunst im Land Brandenburg entwickelt. Die ART BRANDENBURG
ist mehr als eine Verkaufsmesse, denn sie bietet eine unvergleichliche Infor-
mationsplattform für die Kunstlandschaft des Landes.
Seit langem schon ist die Künstlerszene Brandenburgs in Bewegung. Künstler
ziehen aus Berlin und anderen Bundesländern hierher. Damit entwickelt sich
auch das Kunstschaffen. Die neuen Einflüsse sind deutlich sichtbar.
Experimentelle Kunst findet sich neben traditionellen Arbeiten. Sie beeinflussen
sich gegenseitig. Hierbei spielt die ART BRANDENBURG eine große Rolle, da sich
die Künstler gegenseitig austauschen und vernetzen können.
Neben neunzig Künstlern aus Brandenburg waren in diesem Jahr Künstler aus
Potsdams Partnerstadt Luzern in einer eigenen Messekoje zu Gast.
Schirmherrschaft:
Minister für Wirtschaft und
Europaangelegenheiten
des Landes Brandenburg,
Ralf Christoffers
Grußwort des Ministers...
Ministerin für Wissenschaft,
Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg,
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst
Grußwort der Ministerin...
Grußwort von Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers anlässlich der Kunstmesse ART BRANDENBURG 2011
Kunst ist Kultur. Keine Frage, aber Kunst schafft auch Wertschöpfung - und ist damit ein Segment der Wirtschaft. Künstlerische Werke sind wirtschaftliche Produkte, sie haben Marktpotenzial, und mit dem Verkauf von Kunstwerken werden Umsätze generiert. An der Schnittstelle zwischen Kultur und Wirtschaft hat sich die ART BRANDENBURG als Leitmesse für Bildende Kunst im Land Brandenburg etabliert - eine Messe, die auch beispielhaft für eine gemeinsame Kultur- und Wirtschaftsförderung steht.
Mit der ART BRANDENBURG wird den Künstlern eine Plattform geboten, sich mit ihren vielfältigen Werken Kunstinteressierten, Kunstsammlern und -investoren zu präsentieren. Hier ist ein Marktplatz geschaffen worden, der selbst in der heutigen digitalisierten Welt wichtig für den Marktzugang der Künstler ist. Kunst muss einen berühren - und dazu bedarf es der Begegnung mit der Kunst. Die Kunstinteressierten müssen die Werke persönlich sehen, erleben und in der Realität auf sich wirken lassen können, bevor sie sich entscheiden, die eine oder andere Arbeit zu kaufen.
Die ART BRANDENBURG ist damit eine Plattform, auf der die Künstler selbst die Potenziale der Brandenburger Kunstlandschaft präsentieren, um die Verkaufschancen ihrer Objekte zu verbessern. Zudem bietet die Messe eine gute Möglichkeit für die im Land Brandenburg tätigen Künstler, sich zu treffen, zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen.
Den Ausstellenden wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf der Messe und allen Besuchern viel Freude mit und bei der erlebbaren Kunst auf der 4. Brandenburgischen Künstlermesse ART BRANDENBURG.
Ralf Christoffers
Minister für Wirtschaft
und Europaangelegenheiten
des Landes Brandenburg

Foto: Michael Ingenweyen
Die ART Brandenburg hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Marke in der Kulturlandschaft Brandenburgs entwickelt. Sie hat sich als eine wichtige Ergänzung zur Arbeit der privaten Galerien etabliert. Hier werden Kontakte geknüpft und Kundenkreise erweitert. Das Messekonzept wird jetzt seit 2005 erfolgreich umgesetzt. Es ist jedoch ein Novum, dass auf der diesjährigen Messe auch kulturpädagogische Angebote ein wichtiger Bestandteil der ART Brandenburg sind.
Ich bin überzeugt, dass mit den richtigen Ideen, Kunstmessen einen großen Beitrag dazu leisten können, Jung und Alt für das Abenteuer Kunst zu begeistern. Deshalb fördert mein Ministerium die kunstpädagogische Begleitung der ART Brandenburg gern. Als Schirmherrin sehe ich der Umsetzung des kulturpädagogischen Konzeptes nun mit Freude entgegen.
Für die Besucher, zu denen Fachpublikum, Kunstinteressierte, Kulturtouristen, Kinder und Jugendliche gehören, spielt die fachgerechte Vermittlung von Kunst eine große Rolle. Die direkte Begegnung mit dem Original gewinnt gerade in unserem medialen Zeitalter, wo fast jedes Bild nur einen Klick entfernt ist, wieder mehr an Bedeutung.
Der Maler Gerhard Richter hat in einem Interview über Kunst und Kunstmarkt treffend formuliert: "Es gibt ja auch Käufer, die ein Werk per Telefon ersteigern, das sie nie gesehen haben. Das ist kein Kunstverständnis, das ist Verwahrlosung und gehört zum Kulturabbau." Ganz anders die ART Brandenburg: Hier kann man Kunst erfahren, wenn man die Räumlichkeit einer Skulptur wahrnimmt, Farbintensität und Auftragungstechnik eines Gemäldes auf sich wirken lässt und mit den Künstlern über ihre Arbeit ins Gespräch kommt. Das Werk wird wieder zum ganzheitlichen Erlebnis!
In diesem Sinne wünsche ich allen Ausstellern einen großen Erfolg und den Besucherinnen und Besuchern in der Metropolishalle einen Kunstgenuss der besonderen ART.
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und
Kultur des Landes Brandenburg





