BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

Das Land Brandenburg stellt weitere 4 Millionen Euro für die Fortsetzung des Mikrostipendienprogramms 2021 zur Verfügung. 1000 Stipendien á 4.000 Euro werden an Künstler*innen der Sparten Bildende Kunst, Musik, Literatur und Darstellende Kunst vergeben. Bewerbungen für das neue Förderprogramm ist ab dem 31. März möglich – bis zum 31.Mai 2021 → Presseerklärung

Link zur Ausschreibung: → siehe hier
Link_ Richtlinie für die Vergabe der Mikrostipendien: → siehe hier
Link_Antragsformular: → siehe hier
Link_Verwendungsbestätigung: → siehe hier

 

Werkstatt: Kunst in Brandenburg

Das Kulturwerk des BVBK setzt das Projekt Werkstatt: Kunst in Brandenburg, um einen Diskurs über die Vielfalt an Positionen, Standorten und Netzwerken der zeitgenössischen Kunst im Land Brandenburg zu führen. Zur Bestandsaufnahme des künstlerischen Engagements in den urbanen und ländlichen Räumen freuen wir uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage. Den Fragenbogen können Sie hier online beantworten. Mehr Informationen → siehe hier

Online-Gesprächsreihe – Werkstatt: Kunst in Brandenburg

Wir gehen auf Reisen durch die Regionen Brandenburgs, um in die vielfältige Kunstszene des Landes einzutauchen. In der Online-Gesprächsreihe geben Künstler:innen und Kulturakteure Einblicke in ihr Schaffen und in die aktuelle Situation an ihren Standorten. Gemeinsam diskutieren wir die Bedürfnisse, Interessen und Potenziale vor Ort.

Bislang führten uns die Werkstattgespräche in folgende Regionen und Städte: Uckermark, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz, Havelland und Brandenburg an der Havel, Oberhavel und  Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Frankfurt (Oder), Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und Cottbus, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Teltow-Fläming und Potsdam.
Nächster Termin:

→  13.04.2021 | 18 – 20 Uhr (live auf der Online-Plattform ZOOM)
Fokus: Kulturpolitik

Um die Zugangsdaten zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung zu erhalten, kontaktieren Sie uns bitte vorab unter: werkstatt@bbk-brandenburg.de

Wir freuen uns auf Sie – schalten Sie wieder ein!

Das Projekt Werkstatt: Kunst in Brandenburg wird gefördert und ermöglicht durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK).

 

enviaM – Künstler:innenhilfe für Künstler:innen aus Brandenburg

Wir danken der envia Mitteldeutsche Energie AG für die engagierte Förderung von Künstler:innen in Brandenburg!
Der BVBK e.V. konnte 20 Förderungen in Höhe von jeweils 500 Euro an Künstlerinnen und Künstler, die Mitglied im BVBK sind und ihren Hauptwohnsitz in Brandenburg haben, vergeben.
Mit der Förderung können die ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern ihre künstlerischen Arbeiten und/ oder Projekte fortsetzen.

 

Wo erhalten Künstlerinnen und Künstler finanzielle Unterstützung?

→ Corona – Hilfen Bund:

Überbrückungshilfe II und III des Bundes
Angesichts der weiteren Verlängerung des am 13. Dezember 2020 beschlossenen harten Lockdowns hat die Bundesregierung ihre im November verlängerten Überbrückungshilfen im Januar 2021 nochmals verbessert und erweitert. Bei den Überbrückungshilfen handelt es sich um Zuschüsse zu den Fixkosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen sowie selbstständigen Freiberuflerinnen und Freiberufler sollen hiermit unterstützt werden.
Die Überbrückungshilfe II läuft bis zum 31. Dezember 2020; Anträge können rückwirkend noch bis zum 31. März 2021 gestellt werden.

→ siehe hier
→ siehe hier

Zur Überbrückungshilfe III gehört ebenfalls die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Antragsberechtigt sind Soloselbständige, die ansonsten im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen bzw. geltend machen können und die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus selbstständiger Tätigkeit erzielt haben. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 50 Prozent des Umsatzes (statt bisher geplant 25 Prozent) im Vergleichszeitraum zählen.
Betroffene, die ihre selbständige Tätigkeit nach dem 1.10.2019 begonnen haben und daher keine Jahresumsätze für 2019 vorweisen können, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1.7. bis 30.9.2020) wählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 7.500 EUR (bisher geplant: 5.000 EUR) und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab. Sie ist nicht zurückzuzahlen und aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u. ä. anzurechnen. Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können Anträge direkt stellen (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.
Die Abschlagszahlungen und die Antragstellung starten im Februar 2021.

→ siehe hier
→ siehe hier
→ siehe hier

 

„Neustarthilfe für Soloselbstständige“ verbessert – 21.1.2021

Die „Neustarthilfe für Soloselbstständige“ im Rahmen der Überbrückungshilfe III für Unternehmen wurde angepasst. Soloselbstständige, insbesondere auch Künstler*innen und Kulturschaffenden, können eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro erhalten für den Zeitraum Januar bis Juni 2021. Diejenigen, die in der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen können, aber Umsatzeinbrüche haben, können einmalig 50 Prozent eines 6-monatigen Referenzzeitraumes in 2019 erhalten. Das entspricht in der Regel 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019, max. aber 7.500 Euro.
• Voraussetzung ist, dass der Umsatz im Zeitraum Januar bis Juni 2021 um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist im Vergleich zu einem Referenzzeitraum in 2019. Als Referenzumsatz gilt der durchschnittliche Monatsumsatz in 2019 mal sechs (Monate).
• Außerdem müssen in 2019 Einnahmen zu mehr als 51 Prozent aus selbstständiger Tätigkeit erzielt worden sein.
Eine Ausnahme wird hier für unständig Beschäftigte gemacht, die Einnahmen sowohl aus einer selbstständigen Tätigkeit wie auch aus einer unständigen Beschäftigung erhalten, die nicht ständig bei dem demselben Arbeitgeber beschäftigt sind. Einnahmen aus unständiger Beschäftigung werden der selbstständigen Tätigkeit gleichgestellt.
Die Betriebskostenpauschale wird zu Beginn der Laufzeit (Januar 2021 bis Juni 2021) als Vorschuss ausgezahlt, auch wenn die Umsatzeinbußen noch nicht feststehen. Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit doch mehr als 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes erreichen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen.
Die Neustarthilfe wird nicht auf Leistungen der Grundsicherung u. ä. angerechnet; der Zuschuss ist steuerbar.
Die Antragstellung ist zurzeit noch nicht möglich (Stand 21. Januar 2021).
Für Soloselbstständige ist es nicht notwendig, eine:n Steuerberater:in für die Beantragung hinzuzuziehen, sie benötigen dafür aber ein ELSTER-Zertifikat (die Beantragung des Zertifikats kann bis zu zwei Wochen dauern!).
Informationen des BMF → siehe hier.  Aktuelles zu den Anpassungen zum Nachzulesen siehe hier.  weitere Informationen auf der Seite des BBK Bund → siehe hier

 

November- und Dezemberhilfe der Bundesregierung

Neben Unternehmen, Betrieben, Vereinen und Einrichtungen, denen aufgrund staatlicher Anordnung im November und Dezember das Geschäft untersagt war, können auch Solo-Selbstständige im Rahmen der außerordentlichen Wirtschaftshilfen eine einmalige Kostenpauschale in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019 beantragen. Solo-Selbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober beziehungsweise 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31. Oktober 2020 gewählt werden.
Die elektronische Antragstellung ist ab der letzten November-Woche 2020 durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte möglich. Solo-Selbständige können bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro Anträge direkt stellen, ohne einen prüfenden Dritten einschalten zu müssen. Als Identitätsnachweis ist dazu die Elster-ID aus der elektronischen Steuererklärung erforderlich. Anträge können über das Antragsportal des Bundes gestellt werden.
Anträge auf die November- und Dezemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.

Novemberhilfen erreichen Bildende Künstler:innen nicht!


Welche Bildenden Künstler*innen können schon nachweisen, zu 80 % mit Unternehmen/Einrichtungen zusammenzuarbeiten, die vom November-Lockdown betroffen sind? Wohl kaum ein*r. 50 % als Ansatz wäre wenigstens ein Signal guten Willens gewesen. Umso beschämender, dass dieses vom SPD-Finanzminister verweigert wurde. Die Voraussetzungen finden sich in den FAQ des BMF und BMWi.
Die BBK-Vorsitzende Dagmar Schmidt dazu: „Uns ist egal, wie das Kind heißt: Ein Unternehmer*innenlohn oder erweiterter Betriebskostenzuschuss muss her – Hauptsache, es gibt endlich eine wirksame Unterstützung auch für Bildende Künstler*innen! Sonst ist die Rede von der künstlerischen Vielfalt bald bloße Phrase.“
Informationen zur Novemberhilfe → siehe hier.
ein PDF mit Links und Hilfen → siehe hier

 

NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 3. März 2021 zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für eine Aufstockung und Fortsetzung des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR befürwortet. → siehe hier

Antragsfristen des Programmes sind beendet.

Konjunkturprogramm des Bundes / NEUSTART KULTUR

Unter dem Namen NEUSTART KULTUR hat der Bund 1 Mrd. Euro in einem Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich zur Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur bereit gestellt. Gefördert werden: Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

1. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen

2. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote

3. Kompensation pandemiebedingter Einnahmeverluste und Mehrbedarfe der durch den Bund geförderten Kultureinrichtungen und –projekte

Die Ausgabe der Mittel für die verschiedenen Förderprogramme erfolgt hauptsächlich über den Kunstfonds, die Kulturstiftung des Bundes und der Länder und über die verschiedenen Kulturverbände.
Der Deutsche Kulturrat hat eine Übersicht der Programme für alle Sparten erstellt: https://www.kulturrat.de/corona-pandemie/neustart-kultur/.

Erhöhung des Ankaufsetats für die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland

Erhöhung des Ankaufsetats für die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland

Die Kulturstaatsministerin hat den Ankaufsetat der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen von NEUSTART KULTUR um 2,5 Millionen Euro auf 3 Millionen Euro erhöht. Die unabhängige Ankaufkommission wird nicht nur auf Kunstmessen, sondern auch bei Galerien
sowie bei Künstlerinnen und Künstlern, sofern diese nicht von einer Galerie vertreten werden, im gesamten Bundesgebiet direkt kaufen. Der Wert
eines erworbenen Kunstwerks soll im Regelfall 20.000 Euro nicht überschreiten.

NEUSTART KULTUR – Förderung von Galerien

Das „Sonderförderprogramm 20/21 NEUSTART KULTUR: Förderung von Galerien“ unterstützt Ausstellungsprojekte und die mittels innovativer Digitalisierungsprozesse optimierte Kunstvermittlung. Antragsberechtigt waren Galerien zeitgenössischer bildender Kunst sowie Produzent*innen-Galerien, also von Künstler*innen geführte Galerien, mit Sitz in Deutschland. Eine Projektumsetzung muss bis Ende Mai 2021 erfolgen. Insgesamt sind 492 Förderanträge eingegangen und von einer unabhängigen Fachjury über mehrere Wochen hinweg eingehend geprüft worden. 396 Projektförderungen für Galerien mit insgesamt 8,2 Mio. Euro wurden bewilligt. Die maximale Fördersumme pro Antrag lag bei 35.000 Euro.
Die Stiftung Kunstfonds wird ab März 2021 eine zweite Runde der Projektförderung für Galerien ausschreiben. Die beantragten Projekte müssen dann vom 1. Juli 2021 bis zum 31. Oktober 2021 umgesetzt werden.

Weitere Unterstützungen / Förderungen:     

Erleichterter Zugang zur Grundsicherung für Solo-Selbständige

Solo-Selbständige sollen einfacher Grundsicherung erhalten – die Maßnahmen zur Umsetzung eines vereinfachten Zugangs im Überblick:

• Einführung eines individuellen Freibetrags für die Altersvorsorge der Solo-Selbständigen. Für jedes Jahr der Selbständigkeit werden künftig 8.000 Euro, die zur Altersvorsorge vorgesehen sind, nicht als Vermögen angesehen.

• Das Betriebsvermögen bleibt anrechnungsfrei, wenn es zur Fortsetzung der Selbständigkeit dient.

• Solo-Selbständige müssen sich im Gegensatz zu anderen Beziehern von SGB II-Grundsicherungsleistungen – nicht der Vermittlung in Arbeit zur Verfügung stellen. Eine Vermittlung in eine andere Tätigkeit (zur Vermeidung von SGB II-Leistungsansprüchen) wird durch das Jobcenter nicht mehr vorgenommen und auch nicht angestrebt. Die Vermittlung in Arbeit kann von den betroffenen Personen jedoch selbst gewünscht werden.

• Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen wurden über das Jahresende hinaus bis zum 31. März 2021 verlängert.

Informationen zum vereinfachten Zugang der Grundsicherung für Solo-Selbständige unter: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung-arbeitslosengeld-2 Die gebührenfreie Service-Hotline der Bundesagentur ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr für Selbstständige unter der Nummer 0800 4 5555 21 erreichbar..

 

Einen Überblick der Maßnahmen der Bundesregierung zur Hilfe von Künstler*innen und Kreativen finden Sie → siehe hier.
Auch die Künstlersozialkasse bietet Hilfen bei Zahlungsschwierigkeiten an, Informationen dazu finden Sie → siehe hier.
Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler teilt mit, dass bei abgebrochenen oder unterbrochenen Projekten des Programms „Kultur macht stark“ unter bestimmten Voraussetzungen Kompensationszahlungen für bereits erbrachte Vorbereitungen abgerechnet werden können. Hinweise dazu finden Sie → siehe hier. Außerdem wird derzeit ein Format für digitale/kontaktlose Projekte erarbeitet, die schneller bewilligt werden können. Das Projektbüro ist dazu per Mail über bfb@bbk-bundesverband.de oder telefonisch 030 20458880 erreichbar.

 

→ Corona-Hilfen Land Brandenburg

CORONA-KULTURHILFE
Ein Programm des Landes Brandenburg

Um die Kulturlandschaft in ihrer Vielfalt und Struktur zu erhalten und zu stärken, hat das Land Brandenburg ergänzend zu den unterschiedlichen Kulturhilfsprogrammen des Bundes und der Kommunen weitere Mittel für kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige private Kultureinrichtungen und Projektträger zum Ausgleich von Einnahmeausfällen bereitgestellt.

Ergänzend zu den unterschiedlichen Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes werden auch 2021 Mittel insbesondere für kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige private Kultureinrichtungen und Projektträger zum Ausgleich von Einnahmeausfällen (nach Abzug der Ausgabenersparnisse) bereitgestellt.

BRANDENBURGER STIPENDIENPROGRAMM

MIKROSTIPENDIEN III

Das Land Brandenburg stellt weitere 4 Millionen Euro für die Fortsetzung des Mikrostipendienprogramms 2021 zur Verfügung. 1000 Stipendien á 4.000 Euro werden an Künstler*innen der Sparten Bildende Kunst, Musik, Literatur und Darstellende Kunst vergeben. Bewerbungen für das neue Förderprogramm ist ab dem 31.3. möglich.

Die neue Vergaberichtlinie für die Mikrostipendien, das Antragsformular und ein Handblatt mit Fragen und Antworten stehen ab dem 31.3. unter dem folgenden Link  zur Verfügung: https://mwfk.brandenburg.de

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vergab 2020 zum zweiten Mal Künstler:innen-Stipendien in Form eines Arbeitspaketes. Wegen der durch die Corona- Pandemie erschwerten Bedingungen für Künstler*innen wurden 2020 einmalig 20 Stipendien vergeben. Bis zum 31. Oktober 2020 konnten sich Brandenburger Künstler:innen aus den Bereichen Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik bewerben. Die Antragsfrist ist am 31. Oktober 2020 abgelaufen. Von insgesamt 197 Stipendien-Bewerbungen wurden fünf Stipendien für den Bereich Musik, drei Stipendien für Darstellende Kunst, drei Stipendien für Literatur und neun Stipendien für Bildende Kunst vergeben.
Die Auswahl im Bereich Musik fiel auf Kathrin Sutor, Daniel Selke, Andrea Chudak, Maria Ivanova und Wilhelm Kellers, im Bereich Darstellende Kunst auf Hannah Dörr, Sina Schmidt und Volker Gerling, im Bereich Literatur auf Julia Schoch, Steffen Schroeder und Paula Schneider sowie im Bereich Bildende Kunst auf Lisa Seebach, Anne Heinlein, Sabrina Jung, Kathrin Ollroge, Benjamin Greber, Joachim Böttcher, Christiane Bergelt, Gunhild Kreuzer und Dorothea Huber.

MIKROSTIPENDIEN I und II

In Brandenburg lebende freiberufliche professionelle Einzelkünstler*innen in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik konnten mit dem Programm der Mikrostipendien I und II eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro (Mikrostip.I) und 2.500 Euro (Mikrostip. II) beantragen, um trotz der Einschränkungen während der Corona-Pandemie künstlerische Projekte zu realisieren.
Die Antragsfrist für die Mikrostipendien ist abgelaufen.

https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/kultur-und-denkmalfoerderung/stipendien/

 

Wo finden Künstlerinnen und Künstler weitere Informationen und Hilfen?

• Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg setzt seine institutionelle Förderung von Kultureinrichtungen fort. Die Projektförderung soll grundsätzlich weiter geführt werden. Zu den Fördermöglichkeiten im Einzelnen erfolgen Abstimmungen zwischen den Antragstellern und den zuständigen BearbeiterInnen im Kulturministerium.

• Die Plattform www.kultur-bb.digital.de ist eine Meta-Plattform des Landes Brandenburg, die gerade in Zeiten von Corona die kulturelle Vielfalt des Landes digital präsentiert. Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen Einblicke in ihre Arbeiten und Ateliers zu geben. Digitale Inhalte werden über YouTube, Facebook oder Twitter mit dem Hashtag #KulturBB versehen und automatisch auf der Plattform verlinkt und veröffentlicht.

Kommunale Kulturämter sind ebenfalls Ansprechpartner, an die Künstlerinnen und Künstler sich wenden sollten, sofern sie Projekt-Förderungen beantragt haben und Unsicherheiten zur Durchführbarkeit der Projekte besteht.

Verdi – Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender → siehe hier

Wo und wie sollen die Einnahmeausfälle dokumentiert werden?

Eine Dokumentation der Coronavirus bedingten Einnahmeausfälle sollte von allen Künstlerinnen und Künstlern dringend gemacht werden. Beteiligt Euch als Mitglieder des BVBK an unserer Dokumentation:→ siehe hier Bitte sendet uns Eure Dokumentationen der Einnahmeausfälle unter: info@bbk-brandenburg.de

Dokumentationshilfe des BBK Bund → siehe hier

Erklärung der Verbände Bildender Künstlerinnen und Künstlern

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), der Deutsche Künstlerbund, die GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden, die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und das Internationale Künstlergremium (IKG) begrüßen die geplanten Hilfsmaßnahmen des Bundes und der Länder zur Unterstützung von Unternehmen, Freiberuflichen und Solo-Selbstständigen, um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. → siehe hier

Stellungnahme des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler zur INITIATIVE Ref. Ares(2021)102652 ZUGANG VON SOLO-SELBSTÄNDIGEN ZU TARIFVERTRÄGEN siehe hier

Forderung der Allianz der Freien Künste

Die 18 in der Allianz der Freien Künste zusammengeschlossenen Bundesverbände fordern eine sofortige Öffnung der Corona-Soforthilfe von Bund und Ländern für Lebenshaltungskosten. → siehe hier  und → siehe hier

 

STÖRFELDER MARION ANGULANZA und BIRGIT BORGGREBE aus aktuellem Anlass wird die Ausstellung in der Galerie M vorerst verschoben