BVBK

Brandenburgischer Verband
Bildender Künstlerinnen &
Künstler e. V.

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Werkstatt: Kunst in Brandenburg

Das Kulturwerk des BVBK beginnt das neue Projekt Werkstatt: Kunst in Brandenburg, um einen Diskurs über die Vielfalt an Positionen, Standorten und Netzwerken der zeitgenössischen Kunst im Land Brandenburg zu führen. Zur ersten Bestandsaufnahme des Engagements in den urbanen und ländlichen Räumen freuen wir uns über Ihre Teilnahme an einer Umfrage. Den Fragenbogen können Sie hier online bis zum 7. Oktober 2020 beantworten. Mehr Informationen → siehe hier

Wo erhalten Künstlerinnen und Künstler finanzielle Unterstützung?

→ Corona – Hilfen Bund:

Neu:
NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler

Im Rahmen des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien setzen der BBK-Bundesverband und der Deutsche Künstlerbund das Teilprogramm »NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler« um. In diesem Förderprogramm der Künstlerverbände, das auf die berufliche Stärkung und Entwicklung vor allem im Bereich Digitalisierung abzielt, sind professionelle Bildende Künstler*innen mit Wohnsitz in Deutschland antragsberechtigt.

Module A bis C setzt der BBK um, Modul D der Deutsche Künstlerbund. Sie gliedern sich wie folgt:
• Modul A: DIGITAL-GUTSCHEIN
Bildende Künstler*innen können einen „Digital-Gutschein“ beantragen, der ihnen einen Zuschuss für digitale Fortbildungs- oder Modernisierungsmaßnahmen hinsichtlich ihres digitalen Auftritts ermöglicht. → siehe hier
Antragstellung online möglich ab 15.9.2020
• Modul B: MENTORING
Gefördert werden Mentor*innen, die Informationsveranstaltungen z. B. in Kooperation mit Kunsthochschulen oder an anderen Kulturorten und individuelle Beratungen anbieten, um Berufsanfänger*innen Einstieg, Orientierung und Netzwerke im Kunstbetrieb zu vermitteln.
Antragstellung online möglich ab 15.9.2020 → siehe hier
• Modul C: INNOVATIVE KUNSTPROJEKTE
Künstler*innen können Fördermittel zur Konzipierung und Umsetzung künstlerischer Interventionen, Ausstellungen, Performances beantragen, die in Ausstellungsräumen oder im öffentlichen Raum für Interessierte zugänglich gemacht werden.
Antragstellung online möglich ab 21.9.2020 → siehe hier
• Modul D: DIGITALE VERMITTLUNGSFORMATE
Modul D wird vom Deutschen Künstlerbund umgesetzt:

www.kuenstlerbund.de
Presseerklärung

Konjunkturprogramm des Bundes / NEUSTART KULTUR

Unter dem Namen NEUSTART KULTUR hat der Bund 1 Mrd. Euro in einem Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich zur Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur bereit gestellt. Gefördert werden: Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen
1. Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
2. Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
3. Kompensation pandemiebedingter Einnahmeverluste und Mehrbedarfe der durch den Bund geförderten Kultureinrichtungen und –projekte
Die Ausgabe der Mittel für die verschiedenen Förderprogramme erfolgt hauptsächlich über den Kunstfonds, die Kulturstiftung des Bundes und der Länder und über die verschiedenen Kulturverbände.
Förderziele und Ausschreibungen der einzelnen Programme unter:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056.
Der Deutsche Kulturrat hat eine Übersicht der Programme für alle Sparten erstellt: https://www.kulturrat.de/corona-pandemie/neustart-kultur/.

Sonderförderprogramm 20/21 der Stiftung Kunstfonds

Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien initiierten Hilfspakets NEUSTART KULTUR hat die Stiftung Kunstfonds zusätzlich zu ihren laufenden Förderprogrammen das Sonderförderprogramm 20/21 ausgeschrieben, für das bis zu 9 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Es unterstützt bildende Künstler*innen unmittelbar durch Stipendien, damit sie – den Ausnahmezustand der Corona-Zeit reflektierend – alternative Zukunftsideen und Projekte entwickeln und produzieren können. Vermittlungsplattformen für bildende Kunst, vor allem kleinere Institute wie Kunstvereine, Off-Räume und Produzentengalerien, die vom Lockdown besonders betroffen sind, können einen finanziellen Zuschuss erhalten und neu starten.

1. Stipendium für bildende Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren
Die Antragsfrist ist bereits abgelaufen.
2. Stipendium für bildende Künstler*innen
 Dauerhaft in Deutschland lebende freischaffende, solo-selbstständige bildende Künstler*innen können sich für ein halbjährliches Stipendium in der Höhe von 9.000 Euro bewerben, zahlbar in sechs Monatsraten von Oktober 2020 bis März 2021.
Die Antragsfrist ist bereits abgelaufen.
3. Projektförderung für kunstvermittelnde Akteure
Kunstvermittelnde Akteure (z. B. Künstler*innenräume, Produzentengalerien, Kunstvereine, Projekträume, solo-selbständige Akteur*innen) können sich für eine Projektförderung bewerben, die die Vermittlung von bildender Kunst – sei es durch Gespräche, App + Video, Ausstellung, Verleih, Verkauf, Workshops etc. – nachhaltig mit innovativen und unkonventionellen Ideen anregen und an der Kunst vorzugsweise niederschwellig teilhaben lassen. Die Projekte sollen im Zeitraum zwischen Oktober 2020 und Dezember 2021 stattfinden, ein Zuschuss bis max. 50.000 Euro (Vollfinanzierung, kein Eigenanteil erforderlich) kann beantragt werden.
Die Antragsfrist ist bereits abgelaufen.

Die Bewerbung im Sonderförderprogramm 20/21 erfolgt ausschließlich online über das Antragssystem der Stiftung Kunstfonds. Detaillierte Informationen zu den Antragsmöglichkeiten, Hinweise zur Antragstellung und die Vergaberichtlinien finden Sie auf der Website www.kunstfonds.de

Programm für digitale Interaktionen „dive in“ der Kulturstiftung des Bundes – 5 Mio Euro

Das Programm „dive in“ richtet sich an Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten, an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive sowie Festivals mit dem Ziel, innovative digitale Dialog- und Austauschformate zu entwickeln, die neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit dem Publikum ermöglichen. Für Projekte können Fördermittel in Höhe von bis zu 200.000 Euro beantragt werden, wobei die Mindestfördersumme 50.000 Euro beträgt.
Förderanträge können bis zum 30. September 2020 ausschließlich über das Online-Antragsformular eingereicht werden. In digitalen Veranstaltungen können sich Interessierte über die Ziele und Förderbedingungen von dive in. Programm für digitale Interaktionen informieren und Fragen stellen. Die Informationsveranstaltungen finden statt am 7./ 14./ 21. sowie 28. September 2020. Anmeldung bitte unter dive-in@kulturstiftung-bund.de
Informationen und Online-Antrag unter: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/erbe_und_vermittlung/detail/dive_in.html

Unterstützung pandemiebedingter Investitionen für überwiegend privat finanzierte Einrichtungen – 250 Mio Euro

Die Bundesregierung fördert investive Schutzmaßnahmen in Kultureinrichtungen, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, darunter auch Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten.
Fördergrundsätze und Informationen unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056

Für Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren sowie für soziokulturelle Träger, die ihre Veranstaltungen dezentral durchführen, läuft die Antragstellung über den Bundesverband Soziokultur, ab dem 1. September soll dort die Antragstellung möglich sein. Weiter Informationen finden Sie unter https://neustartkultur.de/nk/

Erhöhung des Ankaufsetats für die Sammlung der Bundesrepublik Deutschland

Die Kulturstaatsministerin hat den Ankaufsetat der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen von NEUSTART KULTUR um 2,5 Millionen Euro auf 3 Millionen Euro erhöht. Die unabhängige Ankaufkommission wird nicht nur auf Kunstmessen, sondern gerade jetzt auch bei Galerien sowie bei Künstlerinnen und Künstlern, sofern diese nicht von einer Galerie vertreten werden, im gesamten Bundesgebiet direkt kaufen. Der Wert eines erworbenen Kunstwerks soll im Regelfall 20.000 Euro nicht überschreiten. Eine Bewerbung um Ankäufe ist nicht möglich. Die Ankaufkommission wird sich am 11. September 2020 in Berlin treffen, um das weitere Verfahren abzusprechen. Die rund 150 anzukaufenden Kunstwerke sollen später deutschen Museen als Leihgabe des Bundes zur Verfügung gestellt werden.

Weitere geplante Programme im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Für die Förderung von Galerien werden 16 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ziel ist, die Kultur- und Vermittlungsarbeit von Galerien als wesentliche Partner von Künstlerinnen und Künstlern zu stärken. Die Maßnahme gliedert sich in zwei Programmteile: Zum einen können Ausstellungen in den Galerieräumen von Werken zeitgenössischer bildender Künstlerinnen und Künstler gefördert werden. Das Gesamtvolumen für diesen Programmteil beträgt bis zu 11 Millionen Euro. Der zweite Programmteil beinhaltet eine Förderung von Digitalisierungsprozessen in der Führung und Verwaltung von Galerien. Förderfähige Maßnahmen sollen z.B. die Anschaffung zeitgemäßer Hard- und Software zur digitalen Transformation, die Neugestaltung einer ansprechenden Homepage, der befristete Einsatz personeller Kapazitäten oder digitale Weiterbildungsmaßnahmen sein. Für diesen Programmteil sind bis zu 5 Millionen Euro vorgesehen. Für die Abwicklung des Antragsverfahrens ist die Stiftung Kunstfonds vorgesehen.

Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN
Die Förderung möchte kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen und Projektträger bei der Entwicklung digitaler Angebote unterstützen und fördert Projektvorhaben mit insgesamt 11 Millionen Euro. Das Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN reagiert unmittelbar auf den durch die Covid-19-Pandemie drastisch verdeutlichten Bedarf an attraktiver digitaler Kulturkommunikation und Kulturvermittlung und bietet darauf abgestimmte, miteinander kombinierbare Förderinstrumente an, die auch über die aktuelle Krise hinaus sinnvoll und langfristig wirksam sind. Konkret sollen sie bei der Anschaffung der notwendigen Technik zur Produktion digitaler Formate, der Vernetzung der Einrichtungen und dem Wissenstransfer unterstützen.
Fördergrundsätze und Antragsunterlagen unter: https://www.kulturgemeinschaften.de/
Antragsfrist: 15.11.2020

Weitere Unterstützungen / Förderungen:     

• Senkung des Mehrwertsteuersatzes für sechs Monate von 19% auf 16%. Im Kulturbereich gilt auch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, beispielsweise für Bücher, der von 7% auf 5% wurde.
• die Ermöglichung des steuerlichen Verlustrücktrags für die Jahre 2020 und 2021, der unmittelbar bei der Steuererklärung 2019/2020 finanzwirksam nutzbar gemacht werden soll, dies ist gerade auch für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft wichtig
• die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zur Grundsicherung bis zum 30.09.2020
• Ausbau der Digitalisierung, dazu zählt auch der Breitbandausbau, der für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, Kultureinrichtungen und gemeinnützige Kulturinstitutionen im ländlichen Raum vordringlich ist
Um aktuell den laufenden Lebensunterhalt bestreiten zu können, wurde eine vorübergehende Neuausrichtung des ALG II auf den Weg gebracht (Sozialschutzpaket). Die Grundsicherung kann ohne Vermögensprüfung beantragt werden. Ausgaben für Miete und Heizung werden in den ersten sechs Monaten in tatsächlicher Höhe anerkannt. Für Selbständige gibt es außerdem eine neue Sonder-Hotline: 0800 – 4 5555 23. Zudem können auch Anträge auf Kindergeldzuschlag oder Wohngeld gestellt werden.

Einen Überblick der Maßnahmen der Bundesregierung zur Hilfe von Künstler*innen und Kreativen finden Sie → siehe hier.

Auch die Künstlersozialkasse bietet Hilfen bei Zahlungsschwierigkeiten an, Informationen dazu finden Sie → siehe hier.

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler teilt mit, dass bei abgebrochenen oder unterbrochenen Projekten des Programms „Kultur macht stark“ unter bestimmten Voraussetzungen Kompensationszahlungen für bereits erbrachte Vorbereitungen abgerechnet werden können. Hinweise dazu finden Sie → siehe hier. Außerdem wird derzeit ein Format für digitale/kontaktlose Projekte erarbeitet, die schneller bewilligt werden können. Das Projektbüro ist dazu per Mail über bfb@bbk-bundesverband.de oder telefonisch 030 20458880 erreichbar.

 

→ Corona-Hilfen Land Brandenburg

CORONA-KULTURHILFE
Ein Programm des Landes Brandenburg

Um die Kulturlandschaft in ihrer Vielfalt und Struktur zu erhalten und zu stärken, hat das Land Brandenburg ergänzend zu den unterschiedlichen Kulturhilfsprogrammen des Bundes und der Kommunen weitere Mittel für kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige private Kultureinrichtungen und Projektträger zum Ausgleich von Einnahmeausfällen bereitgestellt.
– Antragsformular (Link)
Richtlinie des Landes Brandenburg für die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Bewältigung von Einnahmeausfällen im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 im Jahr 2020 im Kulturbereich (Kultur RL Corona 2020)
Antragsstellung bis zum 30.10.2020 (Achtung! Ausschlussfrist!) vorzugsweise per Mail an folgende Adresse zu senden: Kulturhilfe.Corona@mwfk.brandenburg.de.
https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/corona-%E2%80%93kulturhilfe/

Wo finden Künstlerinnen und Künstler weitere Informationen und Hilfen?

• Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg setzt seine institutionelle Förderung von Kultureinrichtungen fort. Die Projektförderung soll grundsätzlich weiter geführt werden. Zu den Fördermöglichkeiten im Einzelnen erfolgen Abstimmungen zwischen den Antragstellern und den zuständigen BearbeiterInnen im Kulturministerium.

• Die Plattform www.kultur-bb.digital.de ist eine Meta-Plattform des Landes Brandenburg, die gerade in Zeiten von Corona die kulturelle Vielfalt des Landes digital präsentiert. Künstlerinnen und Künstler sind aufgerufen Einblicke in ihre Arbeiten und Ateliers zu geben. Digitale Inhalte werden über YouTube, Facebook oder Twitter mit dem Hashtag #KulturBB versehen und automatisch auf der Plattform verlinkt und veröffentlicht.

Kommunale Kulturämter sind ebenfalls Ansprechpartner, an die Künstlerinnen und Künstler sich wenden sollten, sofern sie Projekt-Förderungen beantragt haben und Unsicherheiten zur Durchführbarkeit der Projekte besteht.

Deutscher KulturratCorona versus Kultur (Newsletter vom 2.9.2020)

Verdi – Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender → siehe hier

Vereinfachte Anträge auf zinslose Steuerstundung → siehe hier

Wo und wie sollen die Einnahmeausfälle dokumentiert werden?

Eine Dokumentation der Coronavirus bedingten Einnahmeausfälle sollte von allen Künstlerinnen und Künstlern dringend gemacht werden. Beteiligt Euch als Mitglieder des BVBK an unserer Dokumentation:→ siehe hier Bitte sendet uns Eure Dokumentationen der Einnahmeausfälle unter: info@bbk-brandenburg.de

Dokumentationshilfe des BBK Bund → siehe hier

Erklärung der Verbände Bildender Künstlerinnen und Künstlern (UPDATE vom 5. Mai)

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), der Deutsche Künstlerbund, die GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden, die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) und das Internationale Künstlergremium (IKG) begrüßen die geplanten Hilfsmaßnahmen des Bundes und der Länder zur Unterstützung von Unternehmen, Freiberuflichen und Solo-Selbstständigen, um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. → siehe hier

Forderung der Allianz der Freien Künste

Die 18 in der Allianz der Freien Künste zusammengeschlossenen Bundesverbände fordern eine sofortige Öffnung der Corona-Soforthilfe von Bund und Ländern für Lebenshaltungskosten. → siehe hier    und  → siehe hier